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FMCVerabschiedung der Abiturientinnen und Abiturienten 2016

Die Halepaghen-Schule hat am Samstag, dem 18. Juni 2016, ihren diesjährigen Abiturjahrgang in einer stimmungsvollen Feier verabschiedet.

Zu den Klängen des „Prince of Denmark’s March“ zogen die frisch gebackenen Abiturientinnen und Abiturienten feierlich in die Aula ein.

Anschließend eröffnete die Schulleiterin, Frau Fees-McCue, die Feierstunde und begrüßte die Gäste. Sie stellte heraus, dass dieser Jahrgang in vorbildlicher Weise Schlüsselkompetenzen bewiesen habe, zum Beispiel habe er sich im Einhalten von Vereinbarungen oder Teamfähigkeit eine sehr gute Note verdient. Sie forderte die Abiturientinnen und Abiturienten dazu auf, im weiteren Leben Mut zu zeigen und sich den Herausforderungen zu stellen.

JSO 1

Den musikalischen Rahmen bildete in diesem Jahr das Violinkonzert Nr.3 G-Dur von Wolfgang A. Mozart. Die Musikerinnen und Musiker des Buxtehuder Jugend-Sinfonie-Orchesters unter der Leitung von Herrn Désor begeisterten wie kürzlich im Sommerkonzert mit diesem anspruchsvollen Stück.

LemkeKlostermannRoewe

Die Stellvertretende Bürgermeisterin der Hansestadt Buxtehude, Frau Lemm, wies darauf hin, dass nach der aktuellen Sinus-Studie die Jugendlichen heutzutage strebsam, angepasst und unpolitisch seien. Dabei benötige unsere Gesellschaft keinen „Mainstream“, sondern aktives Einsetzen für Chancengerechtigkeit und weitere Probleme. Mit vielen guten Wünschen an die Absolventen im Namen der Hansestadt Buxtehude schloss sie ihre Rede.

Frau Klostermann gratulierte als Vertreterin des Schulelternrates. Sie erinnerte an den Einschulungstag dieses Jahrganges in der Halepaghen-Schule im Sommer 2008. Sichtbar sei, wie alle inzwischen die eigenen Talente entwickelt und ihre Stärken gefunden hätten, so dass die Eltern stolz auf ihre Kinder sein könnten.

Frau Röwe, in deren Händen jetzt die Leitung der Teeküche liegt, dankte allen Eltern, die sich dort engagiert haben. Sie wies darauf hin, dass Studien belegten, dass ein Ehrenamt genauso glücklich machen könne wie beispielsweise der Genuss von Schokolade, nur eben nachhaltiger. Deshalb forderte sie auf, solch ein Amt zu übernehmen. Natürlich hatte sie auch die schon zur Tradition gewordenen Rezeptkarten für den „Apple-Pie“ dabei.

BrennerHerr Brenner sprach als Vorsitzender des Schulvereins dessen Glückwünsche aus. Er kritisierte, dass Schule ihre Funktion zu oft im Aussortieren sehe, nicht so sehr in der Förderung und Begleitung. „Zum Abitur führen“ heiße oft nur, den entsprechenden Stoff zu vermitteln. Er verdeutlichte, dass man auch ohne diesen Stoff durchkomme. Allerdings räumte er ein, dass das Leben mit dem entsprechenden Bildungshintergrund doch interessanter sei.

Nach diesen Wortbeiträgen intonierte das Jugendorchester den zweiten Satz. Im Adagio zeigte Michael Reichert als Solist eine hinreißende Leistung, die das Publikum gefangen nahm und anschließend zu Beifallsstürmen veranlasste.

JSO 2

MiddekeAnschließend ergriff Frau Middeke für die Lehrerschaft das Wort.
Sie begann mit der Frage, was denn nach der Schulzeit bleibe, sicherlich keine Operatoren oder Anforderungsbereiche, aber vielleicht doch ein breites Allgemeinwissen. Mit dem Gedicht „Stufen“ von Hermann Hesse versinnbildlichte sie die Situation der Abiturientinnen und Abiturienten in diesem Moment. Sie forderte auf, das zukünftige Leben aktiv zu gestalten, auch im Hinblick auf das eigene Selbst- und Zeitmanagement. Besonders rief sie aber dazu auf, auch politisch und streitbar zu sein und sich gesellschaftlichen Aufgaben zuzuwenden.

Der dritte Satz des Violinkonzertes von Mozart leitete zu der Rede der Schülerinnen und Schüler über.

Jahrgang

JakobJule Antonia

Für die Abiturientinnen und Abiturienten dankten Antonia Steinlicht, Jule Struck und Jakob Wilkens zuerst denjenigen Mitschülerinnen, die die „tragenden Kräfte des Jahrgangs“ waren und viele Aufgaben perfekt erledigt hätten. Jule und Antonia sprachen dann die Rolle der Eltern und Familie, des Sekretariats und der Schulleitung, der Teeküche und der Lehrerschaft an, bevor ein zugleich humorvoller und doch fast wehmütiger Film mit Jakob in der Hauptrolle noch einmal das Schulgebäude durchwanderte und den kompletten Jahrgang vor Augen führte.

ZimmerHerr Zimmer moderierte den nächsten Teil der Veranstaltung. Einleitend griff er das Motto dieses Jahres auf ("bABIcue - Wir sind heiß und brauchen Kohle") und meldete leichte Zweifel am tieferen Sinn an. Mit dem Hinweis, dass es zwei Jahre um die Wurst gegangen sei und nun alles auf dem Tisch liege, gelang ihm aber trotzdem ein inhaltlicher Übergang zu den folgenden Zahlen.

29 Abiturientinnen und Abiturienten von insgesamt 131 haben ein Ergebnis mit einer 1 vor dem Komma erreicht. Der Gesamtschnitt liegt mit 2,48 minimal unter dem des letzten Jahres.

Mit 1,1 haben Laura Minners und Linah Sabra die beste Durchschnittsnote erzielt. Es folgen acht weitere Schülerinnen und Schüler mit einem Durchschnitt von 1,2 und 1,3: Carla Lina Kohlhase, Antonia Steinlicht, Lina Hartwig, Daniel Du Bovis, Annika Holzapfel, Lillian Sill, Janneke Campen und Darleen Jana Rau.
Alle erhielten von Herrn Brenner einen Büchergutschein des Schulvereins.

Ehrung 1

Ein Preis der Fachgruppe Französisch für herausragende Leistungen in diesem Fach wurde von Frau Merhof an Carla Lina Kohlhase übergeben.

Frau Schuster und Frau Behm gratulierten zu ihrem erworbenen CertiLingua-Diplom:
Lisa Dehde, Svenja Gevekoth, Katharina Junge, Alicia Kaspers, Carla Lina Kohlhase, Julia Krol, Larissa Peter, Anja Seegmüller, Antonia Steinlicht.

Frau Bliemeister zeichnete Daniel du Bovis, Lisa Dehde, Henrike Peters und Caj Torge Stach für die Teilnahme am „Rerum Antiquarum Certamen“ aus.

In diesem Jahr erstmalig vergeben wurde der Preis des Verbandes Deutscher Schulgeographen, ihn erhielten Rebekka Busch und Tim Grevecke durch Frau Bettermann.

Ebenfalls neu ist der Buchpreis der PFH Göttingen für besondere Leistungen im Bereich Wirtschaft / Politik, er ging an Erik Brinkmann, Gesa Katrin Frahm und Lina Hartwig.

Im Bereich des Aufgabenfeldes C ehrte Herr Rausch Hauke Schuback (Preis der Dt. Mathematikervereinigung) und Maxim Terentiev (Preis der Gesellschaft Dt. Chemiker).
Den Karl-von-Frisch-Preis (Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Dtl.) erhielten Lillian Sill und Darleen Jana Rau, den Preis der Dt. Physikalischen Gesellschaft Tina Marie Martens, Eileen Riese, Bente Siebels, Daniel Du Bovis und Hauke Schuback.

Es folgte die Auszeichnung der Fachgruppe Seminarfach für herausragende Facharbeiten. Hier wurden von Herrn Drescher Carla Lina Kohlhase, Linah Sabra und Hannah Fölsch mit einer Urkunde und einem Gutschein der Buchhandlung Schwarz auf Weiß geehrt.

Herr Schulze gratulierte Hilke Lösing für ihren Erfolg beim Wettbewerb „Jugend forscht“.

Wir danken allen Stiftern und Sponsoren der Preise!

Ehrungen 2

Auch in diesem Jahr gab es die Anerkennung langjährigen Engagements für die Halepaghen-Schule. Für ihren Einsatz in verschiedenen Gremien und Bereichen bedankte sich die Schule mit jeweils einer Urkunde bei Caj Torge Stach, Jule Struck und Jakob Wilkens. Ebenfalls bei Michael Reichert, der unzählige Schulveranstaltungen mit seinem außergewöhnlichen Können „be-reichert“ hat.

Sozialpreis

Anschließend wurde durch Kathleen Lühs und Lea Beele der „Sozialpreis“ an Eltern und Lehrer verliehen. Auf Elternseite wurden für ihren Einsatz Frau Säuberlich ausgezeichnet, auf Lehrerseite Frau Graber, Frau Feilke, Frau Chikato und Frau Wiegand für die Gruppe der Lehrkräfte, die sich im vergangenen Jahr stark um die Organisation der Sprachlernklassen und Integration der Flüchtlingsschüler gekümmert hat.

Im Anschluss fand dann endlich die Übergabe der Abiturzeugnisse statt.
Den in ihren Tutandengruppen auf die Bühne gerufenen Abiturientinnen und Abiturienten wurden die Zeugnisse durch Frau Fees-McCue und Herrn Gutsfeld ausgehändigt.
Frau Fees-McCue schloss die Feier und die Abiturienten marschierten wieder aus und baten zu erfrischenden Getränken ins Foyer, was nach fast drei Stunden dankbar angenommen wurde.

DIE HALEPAGHEN-SCHULE WÜNSCHT IHREM ABI-JAHRGANG 2016 ALLES GUTE UND VIEL ERFOLG!!!

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