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Nachtrag: Lateintag 6. Klassen

Stattgefunden hat er am Ende des letzten Schuljahres, hier kommt endlich der Bericht!

So war unser Lateinertag oder schön ist´s ein Lateiner zu sein

Freitag zur 5. und 6. Stunde im Flur unserer Außenstelle. Es herrscht eine beängstigende Stille. Die Sonne brennt wie im antiken Rom, aber bis zu den Sommerferien, ehemals Feriae Latinae genannt,  ist es noch eine geraume Weile. Doch horch, in den Klassen herrscht ebenso munteres wie geschäftiges Treiben.

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Steckt einmal ein Kind aus den neogallischen Klassen sein Näschen herein, kann es dieses nur verwundert rümpfen; die spinnen, die Römer. Statt sich ein iPad vom Supermarkt zu holen, kloppen die ihre Schreibutensilien selbst zusammen. Früher haben das die Haussklaven besorgt, die Papa nach eingehender Prüfung ihrer Muskelstärke und Gebiss den Kindern als Schutzengel beigegeben hat, nun müssen sie selber ran, o tempora, o mores!, wie der Denker und Politiker Cicero gestöhnt hat – die Piraten im „Asterix“ haben es übernommen, wenn ihr Schiffchen untergeht: Was für Zeiten, was für Sitten! Und verrückterweise scheint´s ihnen auch noch Spaß zu machen, die spinnen ..., aber das hatten wir ja schon.


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Die Verwunderung der kleinen Franzosen steigt noch mehr, als sie entdecken, dass ihre  jungrömischen Kollegen – auch so ein lateinisches Wort -  auch noch diverse Gaumenfreuden altrömischer Art im Flur auf zwei großen Tischen ausbreiten und in der Großen Pause zum Symposium, also zum allgemeinen Gelage,  einladen. Was bei den Junggalliern gut angekommen ist: Besonders die in Honig getränkten Sesambällchen verschwinden im Nu in gallischen wie römischen Mägen.

Nur der Fruchtcocktail hat die Prozedur nicht so gut überstanden, weil unsere Hobbyköche so viel Zimt hineindonnerten, dass nichts anderes blieb, als ihn so schnell wie möglich  in der Buxtehuder Cloace verschwinden zu lassen.

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Nach dem Gelage beschäftigte sich die eine sechste Klasse mit Rollenspielen, die andere war mit Rollenspielen noch nicht so vertraut, so begab man sich voller Erwartung ins Theaterrund, wo neue Erkenntnisse über die Gründung Roms den Lateinertag zum Abschluss brachten: Wurde Remus von seinem Bruder, dem sagenhaften Romulus, doch mit einer Pistole aus unzweifelhaft germanischer Produktion erschossen!
 Bleibt nur noch eins: Das war so schön, das muss wiederholt werden.  Auf weitere Abenteuer im nächsten Schuljahr!

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Vielen Dank an alle Schülerinnen und Schüler, Kollegen und die Kollegin sowie die Eltern, die zum Gelingen des Projekttages beigetragen haben!

M. Georg