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![]() Exkursion zur IBA nach Wilhelmsburg Kurz vor Weihnachten fuhren die beiden Erdkundekurse von Frau Sauer und Herrn Brandes (Leistungskurs/Grundkurs) nach Wilhelmsburg, um eines der aktuell größten städtebaulichen Projekte einer europäischen Großstadt zu erkunden. Die internationale Bauausstellung (IBA) zeigt mit der Metrozone auf der Veddel, wie die inneren Stadtränder Hamburgs zu lebenswerten Quartieren werden können. Containerstapel und Hafenkräne neben Wohnquartieren und Industriebrachen, dazwischen Bahnflächen, Hafenbecken und Marschwiesen – stellen ganz neue Möglichkeiten dar, eine Stadt weiterzubauen. In vielen Metropolen gibt es diese Räume. Hierfür sind die Elbinseln ein beispielhafter Ort, die zu den wichtigsten Entwicklungspotentialen der wachsenden Städte gehören. Nur wenige S-Bahn-Minuten vom Hamburger Hauptbahnhof entfernt, liegt ein metropolitanes Patchwork, durchschnitten von Verkehrsschneisen. Kaum irgendwo sonst finden sich so harte Stadtkanten und Brüche wie auf Europas größter Flussinsel – ein Transitraum seit jeher. Aber auch kaum ein Ort bietet so viel Grün und Wasser, Stadt und Landschaft in der Stadt.![]() In zwei Schülergruppen mit je einem fachkundlichen „Guide" konnten wir nach einer kurzen Einführung im IBA-Dock (Foto) „live" vor Ort uns ein eigenes Bild machen über die rasanten Bauentwicklungen der IBA. Wir erkundeten knapp 2 Stunden zu Fuß verschiedene Stadtteile dieses Viertels und gingen Fragen nach, wie: Welche städtebaulichen Möglichkeiten stecken in den Grenz- und Übergangsorten der Metropole? Was heißt nachhaltige Stadtentwicklung? Welche moderne Bauformen gibt es? Was heißt hybrides Wohnen? Welche Formen erneuerbarer Energieprojekte gibt es? Beeindruckt waren die meisten vor allem von den sogenannten WaterHouses. Dabei wird Wasser zu Bauland. Denn für viele ist das Bauen auf dem Wasser noch eine Zukunftsvision, aber auf den Elbinseln hat mit den WaterHouses ihre Umsetzung bereits begonnen. Wasser wird nicht mehr nur als attraktiver maritimer Lagefaktor gesehen, sondern vielmehr werden Bereiche als Bauland genutzt, die durch Hoch- und Grundwasser gefährdet sind. In Wilhelmsburg Mitte dient ein Regenrückhaltebecken als Fläche für die Bebauung.
Ein weiteres bislang in Deutschland einzigartiges Projekt ist der Energiebunker. Der ehemalige Flakbunker in Wilhelmsburg soll ein Symbol des Klimaschutzkonzeptes "erneuerbares Wilhelmsburg" werden. Das seit Kriegsende ungenutzte Monument wird nun mit einem Biomasse-Blockheizkraftwerk, einem Wasserspeicher sowie einer Solarthermieanlage ausgestattet und Warmwasser und Heizwärme für die Wohnungen des Weltquartiers erzeugen.Abschließend gab der Besuch des Informationszentrums zur IGS im Zentrum des IBA-Gebiets Wilhelmsburg Mitte, eingebettet in den Park der internationalen Gartenschau igs 2013, noch einmal Antworten zu dem Wohnungsbau im 21. Jahrhundert und den Plänen und Baumodellen der IBA. Auch wenn wir bei strömendem Regen das IBA-Gelände erkundeten, hat sich der Besuch für alle gelohnt und war sehr informativ. (Sar/Bra) |
Termine
- 16.05.2012: - 26.05.2012: Litauen-Austausch: Schüler der HPS in S...
- 21.05.2012: - 26.05.2012: Schweden-Austausch: Schüler aus Örebro...
- 22.05.2012: | 19.30 Jhg. 5: Informationsabend zur Wahl der ...
- 23.05.2012: - 15.06.2012: Schriftliche Abiturprüfung (Nachschreib...
- 23.05.2012: | 16.00 GA/ SV-Sitzung
- 26.05.2012: - 29.05.2012: Pfingstferien
- 27.05.2012: - 03.06.2012: Comenius: Koordinatoren- und Schülertre...
Wetter
Das Wetter um 05:24
Temp: 15.3 °C
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Regen(Heute): 0.0 mm
Luftfeuchtigkeit: 87 %
Luftdruck: 1004.9 hPa
Windgeschwindigkeit: 3 km/h
Windrichtung: 45 ° (NO)
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Ein weiteres bislang in Deutschland einzigartiges Projekt ist der Energiebunker. Der ehemalige Flakbunker in Wilhelmsburg soll ein Symbol des Klimaschutzkonzeptes "erneuerbares Wilhelmsburg" werden. Das seit Kriegsende ungenutzte Monument wird nun mit einem Biomasse-Blockheizkraftwerk, einem Wasserspeicher sowie einer Solarthermieanlage ausgestattet und Warmwasser und Heizwärme für die Wohnungen des Weltquartiers erzeugen.