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Hier der Abschlussbericht
“Spanischer Besuch in Buxtehude:17 Schülerinnen und Schüler des Colegio Larraona in Pamplona Spanien waren in der vergangenen Woche Gast an der Buxtehuder Halepaghen-Schule. Eine Woche lang wohnten die Jugendlichen im Alter von 15 – 16 Jahren bei ihren deutschen Austauschpartnern, die sie im Januar selbst beherbergt hatten. Gemeinsam hatten die Jugendlichen viel Spaß bei täglichen Unternehmungen wie Stadtrundfahrten, Theaterbesuchen oder Eislaufen. „Es ist toll, neue Leute kennenzulernen und zu sehen, wie sie leben“, sagte einer der spanischen Schüler. Der Austausch zwischen den beiden Schulen findet bereits zum zweiten Mal statt und für das nächste Jahr ist eine Wiederholung geplant.“ So lautete der knappe BT – Artikel in der Sonnabend-Ausgabe über den Spanienaustausch, der unserer Meinung nach viel von dem weg ließ, was die Teilnehmer über das Programm und den Sinn des Austausches während des Interviews gesagt hatten. Denn diese Woche kann nicht in 5 Zeilen wiedergegeben werden. Sie bedeutete für alle Beteiligten viel mehr:
„Eine tolle Woche war das“, darin waren sich viele der deutschen Teilnehmer einig. Warum? Weil es ihrer Meinung nach möglich war, mit Menschen einer anderen Kultur, aber desselben Alters zusammen Spaß zu haben (beim Schlittschuhlaufen, bowlen, beim Schwimmen gehen, beim zusammen Sport treiben, beim Feiern) sich gut zu verstehen bzw. sich in einer gemeinsamen oder auch dritten Sprache (Spanisch/Englisch) zu verständigen, zusammen etwas zu lernen (im Emigrantenhaus in Bremerhaven, beim Anschauen eines englischen Theaterstücks). Wie die Schüler der HPS selbst schon in Pamplona bei ihrem Aufenthalt festgestellt hatten, ist das Kennenlernen und Entdecken dieser anderen Kultur ein weiterer bedeutender Faktor, der zwar zum einen eine Herausforderung darstellte, aber gleichzeitig, neben der Verbesserung der Sprachkenntnisse, auch ein essentieller Teil dieses Austausches war. Was lernt man sonst noch, wenn man als deutscher Schüler, als deutsche Schülerin an einem solchen Austausch teilnimmt? Man lernt einem relativ fremden Menschen einen Platz in der Familie zu geben, sich um ihn zu kümmern; Verantwortung und Fürsorge sind zwei unersetzliche Eigenschaften im Umgang mit einem fremden Gast, der sich aufgehoben und gut versorgt fühlen soll. Das bedeutet, dass man bereit sein muss, sein eigenes Leben, seine sonst weithgehend eigenbestimmte Freizeit, seinen Lebensrhythmus vorübergehend zum Wohle des Gastes zurück zu stellen, sich den Bedürfnissen des Anderen anzupassen, weil der Andere in der Fremde ist und man selber zu Hause. Wenn man sich auf diese Erfahrung einlässt, lernt man nicht nur eine Menge im Umgang mit dem Fremden, sondern auch eine Menge über sich selbst. Es ist spannend, das Verbindende zwischen einem gleichaltrigen Menschen aus Spanien zu entdecken und sich daran zu freuen; es ist aber genauso realistisch, das Trennende und Unterschiedliche zu sehen – und dies zu akzeptieren oder zu versuchen es als bereichernde Andersartigkeit zu verstehen. Eins steht für alle Beteiligten des Spanienaustausches fest: es soll unbedingt eine Fortsetzung geben! Und nicht nur das! Diese Gruppe denkt sogar schon an ein Revival Treffen (in diesem Sommer!) nach, weil sie den Gedanken einfach zu traurig findet, dass mit dieser Begegnung der Kontakt abgeschlossen sein könnte. Bei diesen Plänen können wir eigentlich schon wieder mit der Planung beginnen ...Aber jetzt heißt es erst einmal ausschlafen ... Hier der Bericht über die beschwerliche Anreise: Hamburger Nächte sind lang ...!
Austausch beginnt müde, aber glücklich Eigentlich wollten wir „sie“ um 20.30 Uhr am Freitagabend, den 5. 3. auf dem Hamburger Flughafen begrüßen, aber daraus wurde bis Sonnabendmittag nichts. „Sie“, das sind unsere spanischen Gäste, eine Gruppe von 18 SchülerInnen vom Colegio Larraona, die uns nach unserem Besuch in Pamplona Ende Januar /Anfang Februar nun in Buxtehude für eine Woche besuchen und unser Leben hier kennenlernen wollen. Unsere Vorfreude auf ihre Ankunft wurde hart auf die Probe gestellt, denn es passierte so einiges, was sich lohnt zu erzählen: Aufgrund der plötzlich einsetzenden Schneefälle wurde der Flug der Spanier aus Frankfurt zunächst auf unbestimmte Zeit verschoben, dann unvermutet nach Kopenhagen umgeleitet, wo erst einmal neu getankt wurde, aber nicht etwa, um den Rückflug nach Hamburg anzutreten, sondern um wieder nach Frankfurt zu fliegen. Inzwischen war es so spät geworden, dass an eine Landung in der Hansestadt nicht mehr zu denken war. Dafür gab es in Frankfurt für die spanische Gruppe ein warmes, weiches Bett im Hotel - für die deutsche Gruppe allerdings nur eine harte Schlafgelegenheit auf einer Liege unterhalb einer Treppe auf dem Flugplatz. Wieso das? Die Gruppe der Deutschen hatte inzwischen, nach der Ankündigung des gestrichenen Fluges nach Hamburg um 23.00 Uhr, die Rückfahrt nach Buxtehude angetreten. Dieses war jedoch zu diesem nächtlichen Zeitpunkt, wie sich herausstellen sollte, ein Unterfangen, das zum Scheitern verurteilt war, denn zwischen den S-Bahn-Stationen Hammerbrook und Wilhelmsburg wurde die Fahrt gnadenlos wegen nächtlicher Schienenarbeiten unterbrochen. Der angekündigte Schienenersatzverkehr sollte jedoch, wie wir in Hammerbrook erfuhren, nur mit erheblichen Verzögerungen stattfinden. Angesichts der schwindenden Hoffnung, nach Mitternacht überhaupt noch eine S- Bahn bis nach Buxtehude zu bekommen (es war inzwischen 00.30Uhr), fuhren wir zurück Richtung Zentrum, wild entschlossen, die Nacht auf dem Flughafen zu verbringen, da wir zu dem Zeitpunkt noch davon ausgingen, dass die Spanier sowieso den ersten Flieger am Morgen nehmen würden. Dass uns dieser Entschluss auf dem letzten Stück des Weges noch einmal so richtig schwer gemacht werden würde, hätten wir nicht gedacht. Kurz vor unserem Ziel mussten wir nämlich feststellen, dass unsere Bahn zwar bis nach Ohlsdorf bzw. Poppenbüttel fuhr, aber nicht mehr bis zum Flughafen. Unsere Hoffnungen, mit dem Nachtbus bis nach Fuhlsbüttel weiterfahren zu können, erfüllten sich nicht. Unter Einsatz unserer ganzen Ellbogenkraft ergatterten wir dann irgendwann gegen 1.30 Uhr morgens drei Taxis, die wir aber noch mit anderen verzweifelten Personen teilen mussten, die das gleiche Ziel hatten. In zum Teil abenteuerlicher Slalomfahrt (die Straßen in Hamburg waren total verschneit und glatt) kamen wir dann endlich gegen 2.00 Uhr an das Ziel unserer Träume an: ein Schlafplatz auf einer Bahre unter der Treppe in der großen Abfertigungshalle, neben quäkenden Kindern, die völlig aus ihrem Rhythmus gerissen, anfingen zu spielen. Am Sonnabend kam es dann trotz aller Widrigkeiten erstaunlicherweise zu der ersehnten Begrüßung der Spanier. Wann? Um 14.30 Uhr! Warum so spät? Tja...! Da hatten nämlich einige unserer spanischen Gäste morgens nach einem hektischen Aufbruch in aller Herrgottsfrühe vor lauter Übermüdung ihre Flugtickets im Hotel gelassen, so dass sie nicht – wie geplant – zusammen als Gruppe den umgebuchten Flug morgens um 8.00 Uhr nehmen konnten, sondern getrennt in zwei Abteilungen erst um 13.00 Uhr bzw. um 15.00 Uhr fliegen konnten. Dass sich unsere Wartezeit auf dem Flughafen dadurch noch weiter verlängerte, konnte uns nur noch ein müdes Lächeln entlocken. Bei diesem ganzen Hin- und Her der Flüge ging übrigens noch der größte und schwerste Koffer einer Spanierin verloren (ist heute, nach 4 Tagen wieder aufgetaucht, juhuh!!) - ein kleines Detail am Rande, das angesichts der anderen Aufregungen schon fast nicht mehr lohnt erwähnt zu werden. Melanie Dralle
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Termine
- 16.05.2012: - 26.05.2012: Litauen-Austausch: Schüler der HPS in S...
- 21.05.2012: - 26.05.2012: Schweden-Austausch: Schüler aus Örebro...
- 22.05.2012: | 19.30 Jhg. 5: Informationsabend zur Wahl der ...
- 23.05.2012: - 15.06.2012: Schriftliche Abiturprüfung (Nachschreib...
- 23.05.2012: | 16.00 GA/ SV-Sitzung
- 26.05.2012: - 29.05.2012: Pfingstferien
- 27.05.2012: - 03.06.2012: Comenius: Koordinatoren- und Schülertre...
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