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Erste Hilfe Kurs am Freitag dem 1. Juli 2011

Jeder Mensch sollte in der Lage sein einem anderem Menschen zu helfen !

Aus diesem Grund beschloss die 5d sich einmal 2 Profis in die Schule zu holen, die uns erklären, wie man richtig   „ ERSTE HILFE „ leisten kann.

IMG_1030Herr Henning Klensang (27, Bargstedt) und Herr Joachim Höft (45, Deinste) , beide Rettungsassistenten und aktive Feuerwehrmänner, erklärten uns in   4 Schulstunden, was jeder tun kann, um anderen zu helfen.

Kurz stellten die beiden die Rettungsfahrzeuge in unserem Bereich vor. Im Landkreis Stade gibt es 16 Krankenwagen ; dazu kommen jeweils 2 Helikopter aus Bremen und Hamburg.

Herr Klensang arbeitet in der Leitstelle der Rettungsdienste. Wenn man 112 anruft hat man häufig ihn am Telefon.

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Besonders am Herzen liegen ihm daher die richtige Beantwortung der 5 W’s.

  • WAS IST GESCHEHEN ?
  • WO IST ES GESCHEHEN ?
  • WIE VIELE VERLETZTE ?
  • WELCHER ART SIND DIE VERLETZUNGEN ?
  • WARTEN AUF RÜCKFRAGEN (NICHT AUFLEGEN)

Leider wird die Notfallnummer 112 oft missbraucht (auch mittags durch Schülerstreiche). Anrufen sollte man bei :

  • Unfällen
  • Bränden
  • Krankheiten
  • Alkoholmissbrauch und andere Drogen

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An einer Schülerin (Leonie) wurde dann ein Versuch durchgeführt. Leonie sollte sich bewusstlos stellen. Mit unterschiedlichen Methoden versuchten wir herauszufinden, was ihr fehlt.

  • fragen nach Namen
  • wenn keine Reaktion, dann leichtes Kneifen
  • wenn keine Reaktion im Mund schauen, ob dort etwas ist, was ihre Atmung behindern könnte (wenn, dann entfernen)
  • sehen und fühlen, ob Leonie atmet. Kopf überstrecken und dann mit dem Ohr über den Mund halten (hat Leonie zum Glück getan )

Wenn sie bewusstlos ist und atmet, muss man sie in eine stabile Seitenlage bringen, damit Speichel und andere Dinge nicht in die Luftröhre gelangen können. Das haben wir mit unseren Nachbarn dann alle geübt.

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IMG_1075Anschließend haben wir die Klasse in 2 Gruppen aufgeteilt und an Puppen geübt, wie man einen Menschen, der das Bewusstsein nicht wiedererlangt, wiederbelebt. Wichtig ist: 


man muss ihn beatmen      und     man muss das Herz massieren!

Herr Klensang und Herr Höft haben uns das super gut gezeigt und uns tolle Tricks verraten.

Zum Schluss erklärten uns die beiden einen AED (automatischer externer Defibrillator hängt in den meisten Bahnhöfen und auch bei Marktkauf), mit dem auch Anfänger einen Menschen wiederbeleben können. Wir haben es selber gesehen, wie einfach es an einer Puppe geht.


Wir haben viel gelernt und bedanken uns bei der Zahnarztpraxis mare-Z , die diesen Kurs für uns spendierte.

Euer Berichterstatter Bo Christiansen