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ausgenommen der plötzliche Sturz von Fredi unter den Tisch, erwartete uns in Straßburg der Transfer zum Hotel. Dieser entpuppte sich als “kurzer” Fußmarsch von 2 km - Straßburg ist ja fußläufig! Daraufhin folgte noch ein etwas längerer Spaziergang durch die Stadt, und abends trennten wir uns von den Lehrern und gingen alle zusammen essen. (“ knacks, qu’est-ce que c’est?”) Danach machten wir uns direkt auf den Rückweg zum Hotel, völlig fertig von der Zugfahrt und dem kleinen Spaziermarsch durch die Stadt, und waren alle brav um sage und schreibe 21 Uhr im Hotel.
Den nächsten Tag genossen wir unser erstes Frühstück, was alle ziemlich zufrieden gestellt hat. Diesen Morgen stand eine Stadtführung auf dem Plan, interessant vorgetragen von einer französischen Touri-Guide-Dame. In der kurzen Pause, die wir dann hatten, bereiteten wir uns mental auf das Besteigen des Münsterturms vor, ein 140 m Weg aufwärts, in 340 kleinen Wendeltreppenstufen verpackt. Dieser ermöglichte uns einen schönen Ausblick auf die ganze Stadt. Am Dienstag ging es in aller Früh wieder zurück nach Deutschland, nämlich zu unserer kleinen Exkursion nach Freiburg. Durch die kleinen Bächle und das Stadtpanorama, das durch das Bombenwetter noch unterstützt wurde, konnte die Studentenstadt voll überzeugen. Während einige sich nach der Stadtführung dem Shopping widmeten, trafen sich andere mit spontan getroffenen Verwandten, andere wiederum genossen das Wetter im schönen Stadtpark. Herr Choi und Herr Knebel waren mal wieder über alle Berge, jedoch trafen sich am Ende alle kleinen Einzelgrüppchen wieder und gingen zum gemeinsamen Treffpunkt. Mittwoch, 09.09.09 Das Straßburg fußläufig ist, wurde uns diesen Morgen mal wieder bewiesen. Eine halbe Stunde gingen wir zum Europäischen Parlament, ab und zu fielen verzweifelte Blicke zur an uns vorbeifahrenden Straßenbahn. ![]()
![]() ![]() Nach der Besichtigung wurden wir wieder zurück in die Innenstadt geführt, weiter zum Bahnhof. Dort erwarteten uns die tollen Fahrräder, die uns den Tag versüßen sollten. Zunächst fuhren wir damit ins Musé d’Art Moderne, wo wir uns wieder einmal den Eindruck von zeitgenössischer Kunst machen konnten. So beeindruckte z.B. besonders das Gemälde “Noir” (es handelte sich um eine einfach komplett schwarz angemalte Leinwand)! Daraufhin schwangen wir uns wieder auf unsere Räder, um eine Fahrradtour durch die Vogesen zu machen. Nachdem wir bereits über eine Stunde die Landschaft beradelten (ja, einmal mussten wir auch umdrehen, weil wir uns verfahren hatten), machten wir einen Abstecher in einen örtlichen Supermarkt um Verpflegung für ein kleines Picknick auf einem pieksigen Feld zu besorgen. Und nach dieser Pause machten wir uns wieder zurück auf den Weg zum Bahnhof um die Fahrräder wieder abzugeben. “Jetzt nur noch den Weg zum Hotel, dann haben wir´s geschafft!” - so wohl der Gedankengang der meisten. Völlig erschöpft vom gefühlten Halbmarathon fielen wir im Hotel erstmal in die Betten. Abends verbrachten wir noch etwas Zeit gemeinsam in einer im Hinterhof gelegenen Bar - eine wirklich gemütliche Atmosphäre mit lauen Sommerabendtemperaturen, die ein wenig von den eher hohen Preisen ablenkten.
Während wir nach dem Goethedenkmal eher enttäuscht waren (ein kleiner Holzpavillion, in dem Goethe dichtete), stand noch das Goethe-Museum aus. Dieses entpuppte sich als eher winzig; ein kleiner Hinterraum eines Restaurants mit Büchern und Stücken und weiteren Devotionalien von Goethe. Da es sooo viel zu sehen gab, machten wir uns nach ca. 1,5 Stunden Aufenthalt in diesem wundervollen Flecken auf den Rückweg nach Straßburg. Dort konnten wir endlich dem nachkommen, worauf wir die ganze Woche gewartet haben: Shoppen! Und das zur Genüge: Da wir schon morgens auschecken mussten, blieb uns nichts anderes übrig als die ganze Zeit in der Stadt zu verbringen. 8 Stunden mussten wir überbrücken, das schafften wir am Ende dadurch, dass wir an der Ile entspannten.
Dort wurden wir von einem streitlustigen Touri-Boot-Fahrer "attackiert", der Anka durch eine riesige Bugwelle komplett nassspritzte (die anderen wurden durch blitzartige Reflexe davor bewahrt). Später trafen wir uns wieder mit Herr Choi und “dem Knebel” vor dem Münster um eigentlich zum Restaurant zu gehen, wo wir unseren Flammkuchenabend machen wollten. Als wir jedoch nach einem 20-minütigen Fußmarsch wieder an unserem Ausgangspunkt ankamen, fühlten wir uns sichtlich verkohlt, da wir innerhalb von 2 Minuten am Restaurant waren (anscheinend sollte dies unserer Quengelei vorbeugen).
Morgens um 10.37 Uhr waren wir dann alle umso erfreuter wieder in Buxtehude zu sein.
Bericht von Anna Schäffner und Juliane Opitz |
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Als wir jedoch im Restaurant saßen, freuten sich alle nun endlich etwas in den Magen zu bekommen und den traditionellen Flammkuchen zu essen (eine Straßburger Spezialität). Die dort performende Sängerin konnte Herrn Knebel eher weniger dazu bringen mitzusingen, Herr Choi ließ sie direkt abblitzen. Jetzt ging es wieder zurück zum Hotel, wo die Taschen darauf warteten zum Bahnhof getragen zu werden. Die durch die Hinfahrt gezeichneten kränklichen Mädels wurden hier wieder mit der fiesen Klimaanlage im ICE geärgert, und das in der Nacht! So versuchten wir vor uns hin fröstelnd zu schlafen, was uns jedoch verwehrt wurde, da die anderen Zuggäste wohl eher der Meinung waren, es gäbe was zu feiern (Alkohol und Herumgegröhle, von den jüngeren Zuggästen hörte man des öfteren “Hey das geht ab, wir feiern die ganze Nacht…”; wir hofften natürlich, dass sie nicht die ganze Nacht feiern würden...)