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![]() Comenius-Austausch mit dem Liceo Classico „Bertrand Russell“ aus Rom
In der letzten Woche vor den Herbstferien fand für die Mitglieder der Comenius-AG ein Austausch mit der Partnerschule in Rom statt. Normalerweise arbeitet unsere Gruppe jeden Dienstag nach der achten Stunde gemeinsam an der europäischen Schülerzeitung „Trait d´union“, für welche wir Artikel verfassen, Bilder machen oder auch Videos produzieren. Mit sieben weiteren Schulen (Niederlande, Litauen, Polen, Türkei, Spanien und zweimal Italien) befassen wir uns im zweiten Jahr in Folge mit unterschiedlichen Themen zum Motto „Do you understand me?“. Um die europäische Zusammenarbeit zu gewährleisten, wird meist auf der projekteigenen Homepage kommuniziert (http://traitdunion-online.eu/), doch wie letztes Jahr mit den Schülern aus Krakau, so hatten wir auch dieses Jahr mit den Römern die Möglichkeit, eine Woche lang direkt zusammenzuarbeiten. Zur gleichen Zeit fand parallel das Treffen der koordinierenden Lehrer aller Parnterschulen ebenfalls hier in Buxtehude statt. Hinter verschlossenen Türen wurde den ganzen Tag um der Organisation und Optimierung der Zusammenarbeit diskutiert.
Am Samstag kamen unsere Austauschschüler mit etwa einer Stunde Verspätung nachmittags am Buxtehuder Bahnhof an. Nach ein paar Stunden mit den jeweiligen Gastfamilien ging es für einen Großteil unserer Gruppe zum gemeinsamen Abendessen ins Amadeus. Wir hatten die Möglichkeit, die meisten anderen Schüler kennenzulernen, und verbrachten einen entspannten Abend in der Gruppe. Schließlich mussten wir jedoch feststellen, dass viele Italiener zusammen sehr laut und temperatmentvoll sein können, sodass man uns von Seiten des Restaurants am Ende nicht mehr ganz so wohlgesinnt war, wie zu Beginn...
![]() ![]() ![]() ![]() Nach einem anschließenden kurzen Snack, wurden in Gruppen Bilder zum Thema „photography of emotions“ gemacht, welche wir anschließend in der Gruppe diskutierten. Nach einem erneuten Essen bei der Teeküche ging es mit einem Bus in Richtung Jork, zur Obstbauversuchsanstalt und zum Obsthof Lühs, wo den Italienern die regionale Köstlichkeit „Apfel in allen Variationen“ nähergebracht wurde. Direkt im Anschluss daran machten wir uns auf den Weg ins Alpa-Bowl Buxtehude, wo gebowlt wurde, und die anschließende Pizza von den Italienern als ohne identifizierbaren italienischen Ursprung klassifiziert wurde. Am Mittwochmorgen begab sich die komplette Gruppe mit allem Koordinatoren zunächst nach Hamburg. Die Stadtführung konnte unser netter Student (ich vermute in ihm zumindest mal einen Studenten) allerdings aufgrund des langsamen Flanierens der Italiener nicht ganz zum Ende führen, denn nach einer kurzen Mittagspause schloss sich direkt unser nächster Programmpunkt an: Eine Gruppe fuhr zu einem Vortrag über italienische Spuren in Hamburg (z.B. in der Architektur), die andere Hälfte begab sich zu einem italienischen Pfarrer, welcher uns zuerst in Italienisch und dann in Deutsch die Geschichte und die Probleme seiner italienischen Mission erläuterte, wobei den Italienern irgendwie mehr Zeit und Aufmerksamkeit zugestanden wurde als uns (könnte an unserer Verneinung der Frage, ob wir von einer katholischen Schule kommen, liegen...). Der Rest des Tages war für alle erst in Hamburg und dann abends zu Hause zur freien Verfügung, wurde von den meisten jedoch zumindest im ersten Teil hauptsächlich für Shopping genutzt.
Der Freitag wurde ebenfalls mit Projektarbeit begonnen, wobei nun endlich die finalen Ergebnisse präsentiert werden konnten. Den Rest des Tages verbrachten die Italiener alleine mit ihrer Lehrerin in Lübeck. Sie hatten bereits in Italien gelernt, dass es scheinbar unerlässlich war, diese Stadt zu sehen, sodass alle mit Elan (auch in Hinblick auf die dortigen Shoppingmöglichkeiten) aufbrachen, und abends etwas geschafft, dafür aber mit vielen Taschen bepackt wieder in Buxtehude eintrafen. Der endgültige Abschluss des Austauschs fand dann am Abend in der Garage, bzw. für einige wenige auf Leif-Eriks Geburtstagsparty statt.
Am Samstag ging es wider Erwarten nicht um 12, sondern schon um 10 am Bahnhof in Buxtehude los. In Anbetracht des bevorstehenden Abschieds wurde sogar noch ein letztes Mal alle aufgestaute Müdigkeit vergessen, und ein typisch italienischer Endlos-Abschied zelebriert, bei dem jeder sich von jedem mindestens einmal, meist jedoch auch öfter verabschiedete:) So ging eine kurze Woche zusammen zu Ende, welche zwar relativ spät organisiert wurde, dafür jedoch ein ansehnliches und interessantes Programm aufzubieten hatte, sodass am Ende Schüler und Lehrer glücklich sein konnten, und die Italiener feststellen mussten, dass man auch in einer (im Vergleich zu Rom) eher kleinen Stadt wie Buxtehude viel Spaß haben kann.
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Termine
- 16.05.2012: - 26.05.2012: Litauen-Austausch: Schüler der HPS in S...
- 21.05.2012: - 26.05.2012: Schweden-Austausch: Schüler aus Örebro...
- 23.05.2012: - 15.06.2012: Schriftliche Abiturprüfung (Nachschreib...
- 23.05.2012: | 16.00 GA/ SV-Sitzung
- 26.05.2012: - 29.05.2012: Pfingstferien
- 27.05.2012: - 03.06.2012: Comenius: Koordinatoren- und Schülertre...
- 30.05.2012: 5. Klassen: Wahl der zweiten Fremdsprach...
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Donnerstag begann mit Projektarbeit in der Schule. Aus den organisatorischen Fehlern am Montag gelernt, lief die Gruppenarbeit hier wesentlich effizienter und konzentrierter ab, sodass wir pünktlich um halb eins zusammen bei der Teeküche essen konnten, um dann mit einem Bus in Richtun Airbus in Finkenwerder aufzubrechen. Nach sehr langwierigen Sicherheitskontrollen konnten wir in das Werk fahren, wo wir gleich als Grupppe auf einem großen Anzeigebildschirm persönlich wilkommen geheißt wurden. Zuerst hörten wir einem Vortrag über Airbus allgemein, und speziell internationales Projekmanagement, was natürlich perfekt in unseren interkulturellen Schwerpunkt fiel. Als nächstes teilten sich alle in Gruppen, um eine kleine Führung durch das Werk zu bekommen, woraufhin es dann auch wieder zurück in Richtung Schule ging, denn dort wartete noch ein weiterer Programmpunkt. Eine kleine Farewell-Party war organisiert, sodass alle mit mehr oder weniger Eltern und Lehrern schonmal im Voraus Abschied nahmen, gemütlich zusammenstanden und -saßen, die mitgebrachten Snacks aßen und einige Impressionen der gemeinsamen Woche als Bilderslideshow ansahen. Danach begab sich ein Großteil der Gruppe noch in eine Bar um den Abend weniger förmlich noch einmal zu beenden.

