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Es mag nicht unbedingt wie eine typische Ferienbeschäftigung klingen, 16 Tage der Sommerferien nicht etwa mit Sonne, Strand und Urlaub sondern bei der Deutschen Schülerakademie in Torgelow am See in Mecklenburg Vorpommern zu verbringen.

So machte ich mich, auf Schulempfehlung, am 11.7 auf, um mit einigen Regionalbahnen in das recht abgelegene Torgelow zu reisen. Nach etwa 4 Stunden Fahrt erwartete uns dort das schöne Schloss mitsamt Nebengebäuden welches uns für die nächsten 2,5 Wochen als Unterkunft dienen sollte. Das Schloss fungiert sonst als ein privates Internatsgymnasium.

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Nach einer ersten Begrüßung im sogenannten Plenum erwartete uns abends gleich die erste Kurseinheit. Bei der DSA gibt es an jedem Ort verschiedene Kurse, in meinem Kurs 7.4 war es das Ziel, am Ende der Akademiezeit eine Biogasanlage konzipiert zu haben. Anders als befürchtet, ähnelte der Kurs nicht etwa der normalen Schulatmosphäre, die Kursleiter, in unserem Fall Biogasanlagenbauer fungierten nicht als Lehrer, sondern eher als eine Art Berater.

Ein typischer Akademietag:

An allen Tagen bis auf Sonntag standen wir etwa um 7 Uhr auf, wer mochte konnte bereits um 7:15 eine Runde im See schwimmen, ab 7:30 war es möglich zu frühstücken. Um 8:30 gab es eine allmorgendliche Versammlung im sogenannten Plenum, wo alle für den Tag wichtigen Dinge unter den mehr als 100 Teilnehmern besprochen wurden. Unter anderem gab es eine Vorstellung der KüA-Angebote (Kursübergreifende Aktivitäten), die wir in unserer Freizeit wahrnehmen oder selber anbieten konnten. Nach dem Plenum hieß es erst einmal bis um etwa 12:30 Kursarbeit, nur unterbrochen von einer Kaffeepause. Nach dem Mittagessen in der Schulmensa fand von etwa 13.30 bis 16:00 die erste KüA-Schiene statt, die große Vielfalt der Angebote reichte von Rudern auf dem See über Laufen bis hin zu Skatspielen oder vielfältigen Musikangeboten, wie dem Chor. Nach diesen Aktivitäten folgte bis um 16:30 eine erneute Kaffepause, diesmal auch mit Kuchen. Die zweite Kurseinheit fand von 16:30 bis etwa 18:45 statt. Ab 18:45 war es möglich zu Abend zu essen, es gab wie auch Mittags warmes, eher fleischlastiges Essen. Ab 19:30 bestand die Möglichkeit weitere KüAs wahrzunehmen oder anzubieten. Diese gingen dann meist bis um 22:00. Um 22:00 war der Tag nicht etwa zu Ende, ab dann gab es weitere vielfältige Freizeitmöglichkeiten: Man traf sich im „Wohnzimmer“ um verschiedene Gesellschaftsspiele zu spielen, es bestand die Möglichkeit verschiedene Sportarten wie etwa Volleyball zu spielen oder einfach mit den unglaublich netten Mitteilnehmern zu diskutieren und sich über alle möglichen Themen auszutauschen. Ein normaler Akademietag endete somit frühestens um 0:30, was bedeutete, dass nicht viel Zeit zum Schlafen blieb. In der letzten Woche litten wir alle an mehr oder weniger starken Symptomen konstanten Schlafmangels.  

Kursarbeit

In der ersten Woche der Kursarbeit hielten wir zunächst alle die von uns im Vorfeld vorbereiteten Präsentationen, um uns über die Grundlagen der Biogasanlagentechnik zu informieren. In der zweiten Woche erwartete uns die Arbeit in einem fiktiven Unternehmen, welches wir als Teil des Kurses „gründeten“. Nun begann die eigentliche Konzeption der Biogasanlage. Die Konzeption der Biogasanlage erwies wesentlich komplizierter, als es von außen scheint. Jedes einzelne Ventil musste ausgelegt, die genauen Parameter der einzelnen Apparate der Anlage errechnet und zu alle dem muss auch noch eine genaue Kosten- und Risikoabschätzung der Anlage erstellt werden. Die Arbeit in unserem fiktiven Unternehmen „Viritech“ ging sogar soweit, als dass Kundengespräche geführt wurden und durchaus reale Schwierigkeiten wie beispielsweise die Entdeckung von seltenen Fledermäusen auf dem Gelände der geplanten Anlage auftraten. Während der letzten Tage der Akademie schrieben wir schließlich noch, natürlich höchst wissenschaftlich, die Dokumentation unserer Arbeit, welche sich manchmal auch bis weit in die Nacht hinzog, da wir unsere Texte mehrfach korrigieren mussten und auch einen festen Abgabetermin hatten. Der Höhepunkt unserer Kursarbeit war schließlich der Besuch in einer echten Biogasanlage in Berlin, welche einen großen Teil des Berliner Bioabfalls verarbeitet. Alles in allem war auch die Kursarbeit sehr interessant und hat in jedem Fall sehr viel Spaß gemacht, auch wenn sie manchmal durchaus anstrengend war.

Besondere Ereignisse

Innerhalb der 2,5 Wochen Akademiezeit findet immer eine Exkursion zu einem interessanten Ort in der Region statt, ich nahm hierbei an einer Wanderung in den Müritz Nationalpark teil, während derer wir den ganzen Tag bei tollem Wetter die schöne Landschaft bestaunten. Am Ende waren wir über 25 Km gewandert. Ein weiteres besonderes Ereignis in jeder Akademie ist die sogenannte Rotation bei der sich die verschiedenen Kurse anschauen, was die anderen Kurse während der ersten 1,5 Wochen erarbeitet haben, hierbei konnten wir uns Beispielsweise über die Ergebnisse des Astronomie- oder Teilchenphysikkurses informieren.

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Fazit

Nach 16 Tagen Akademie fiel uns allen der Abschied schwer, ich habe viele neue Freunde aus ganz Deutschland gefunden und eine unvergleichlich schöne Zeit in Torgelow am See erlebt, einzig der Schlaf kam ein wenig zu kurz. Insgesamt kann ich nur jedem, der die Chance dazu bekommt empfehlen, an der Deutschen Schülerakademie teilzunehmen, auch wenn es zunächst komisch erscheinen mag, die Ferien nicht wie sonst mit anderen Aktivitäten und viel Freizeit zu verbringen, die DSA ist wirklich eine einmalige Erfahrung. Mein Dank geht an dieser Stelle an Herrn Zimmer über den ich überhaupt erst von diesem wunderbaren Angebot erfuhr.

Jan Rosenboom, 2013

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