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Buxtehude - BAB - Berlin

Wir, die Klasse 9c, sind vom 23. bis 27. März nach Strausberg auf Klassenfahrt gefahren. Für alle, die nicht wissen, wo das ist: der Ort liegt 40 km östlich von Berlin Zentrum.  Begleitet haben uns Herr Große und Frau Schulz-Diekmann.

Der erste Tag: 23.März 2009

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Heute ging es um 8 Uhr an der HPS mit dem Bus los nach Strausberg. Leider war das Wetter nicht besonders gut, denn es regnete und regnete, was sich während der Fahrt nicht änderte. Trotzdem waren alle aufgeregt. Jedoch konnten wir nicht ganz pünktlich losfahren, weil Stefan zu spät kam. Er meinte er hatte zu viele rote Ampeln auf der Fahrt. Leif- Erik hatte sich noch kurzfristig wegen einer Lungenentzündung abmelden müssen.

Auf dem Weg nach Strausberg machten wir 2 Pausen, bei der 2. Pause hielten wir bei McDonalds und viele gönnten sich etwas zu essen.

Im Bus ging es sehr turbulent zu: Die meisten von uns hörten Musik, machten Fotos oder quatschten- kurzum: uns war nicht langweilig.

Als wir endlich gegen 11 Uhr in Strausberg ankamen, waren wir zuerst überrascht: das Gelände war riesig und es gab mehrere Sport- und Fußballplätze.

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fussball

 

Leider wurden wir auf zwei Häuser aufgeteilt: 7 Mädchen wurden in „Haus 11“ untergebracht, aber als Ausgleich dafür, dass sie alleine wohnten, hatten die Zimmer gefederte Betten, Fernseher und eigene Duschen! Der Rest der Klasse wohnte mit den Lehrern in Haus 10 (Foto) gleich neben an.

Nachdem wir ausgepackt hatten, teilte sich die Klasse in 2 Gruppen auf: ein paar von uns gingen mit Herrn Große in den Kletterwald und der Rest ging in die Halle, um Fußball zu spielen.

Im Kletterwald war zwar alles nass und kalt, da es den ganzen Tag geregnet hatte, dennoch hatten alle viel Spaß. Vor allem Leon war auffällig, denn er kletterte besonders weit.

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Da die Mehrheit sich schnell wieder vom Sport erholt hatte, gingen Herr Große und Frau Schulz- Diekmann mit ihnen nach Strausberg zum Supermarkt. Nachdem alle wieder soweit fit waren, gingen wir um 19 Uhr zum Abendessen in die Parkkantine.

Am Abend saßen die meisten in ihren Zimmern und quatschen.

(Sabina und Annika)

 

Dienstag, 24. März 2009

Der Dienstagmorgen begann gleich mit einem Ausfall.

Tom ging es sehr schlecht und so ließen wir ihn in Strausberg zurück.

Später ist er mit der Bahn nach Hause gefahren. Wir gingen das erste Mal zum kleinen Bahnhof von Strausberg und fuhren dann nach Berlin rein.

PIC016Unser Stadtführer Daniel (hat er sehr gut gemacht) führte uns vom Alexanderplatz bis zum Reichstag. Nebenbei gab es interessante Informationen zu dem Neptunbrunnen, Rotem Rathaus, Staatsoper, Humboldt- Universität und zum Marx- Engels- Denkmal.PIC015

Plötzlich überraschte uns ein heftiger Hagelschauer mit Gewitter, aber glücklicherweise stand ganz in der Nähe der Berliner Dom. Da war es warm und trocken. Insofern kamen wir auch dazu, uns neben einem sehr prunkvollen Altar ebenso Särge von Kurfürsten und Markgrafen anzusehen, u. a. von Friedrich dem Großen. Nun da das Wetter besser wurde, setzten wir unsere Tour fort und wurden anschließend in die Friedrichstraße geschickt. Wir besuchten in kleinen Gruppen Kaufhäuser, Souvenirläden und aßen ein wenig.

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Der Nachmittag begann mit dem Flanieren Unter den Linden, vorbei an Botschaften hin zum Brandenburger Tor. Unsere übrige Zeit war mit einem Besuch beim Bundestag belegt. Zu erst einmal wurden wir durch eine Sicherheitsschleuse gebracht, bevor wir von der Kuppel aus einen Blick über Berlin Mitte werfen konnten. Mittlerweile schien sogar die Sonne und einige verspeisten ihre mitgebrachten Lunchpakete.

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Der Vortrag im Plenarsaal selber war sehr interessant. Sobald wir wussten, welcher Politiker wo seinen Sitz hat, wurde heiß über die Aufgabe der Stenographen diskutiert. Als Joscha der Lohn dieses Berufs zu Ohren kam, war er derjenige, der sich sofort begeistert für den Posten eines Stenographen meldete. Dafür würde er sogar in Kauf nehmen, 400 Zeichen pro Minute schreiben zu müssen.

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In eisiger Kälte, wir froren schon den ganzen Tag, mussten wir mit unseren Lehrern noch zu einem Gebäude laufen. Dort gab es eine Schrifttafel zum Gedenken an das Attentat von Stauffenberg. Am Ende eines so langen Tages nur zu Fuß waren wir natürlich alle sehr erfreut darüber.

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beatboxNach zehn Stunden Fußmarsch war die Theatervorstellung ein gelungener Abschluss. Der Beatboxer machte seinen Job außergewöhnlich gut. Er unterstrich die Charaktere in „Klasse Klasse“(es handelte sich um alltägliche Klassensituationen), besonders die der Lehrer richtig gut (..unendlich plus, plus, plus, plus, plus.) Die Stimmung war ausgelassen und wir fanden uns alle irgendwie in den Darstellern wieder.

Auf dem Rückweg erlagen weitere unserer Klassenkameraden den Krankheitssymptomen Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Übelkeit.

Herrn Große und Frau Schulz- Dieckmann ging es immerhin sehr gut und so beschlossen sie, dass möglichst früh Ruhe einkehren sollte, damit wir alle am nächsten Tag wieder fit sein würden.

Das war unser erster ereignisreicher Tag in Berlin.

(Maria und Paulina)

 

Mittwoch, 25. März 2009

Am Mittwoch mussten wir alle schon ziemlich früh aufstehen. Nach dem Frühstück fuhren wir zu der Untersuchungshaftanstalt Hohenschönhausen.

Als wir dort ankamen sahen wir uns als erstes einen Film über Hohenschönhausen an. Anschließend wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt, Jungs und Mädchen. Wir wurden durch das U-Boot, ein Teil des Gefängnisses geführt und konnten uns auch einige Zellen ansehen. Wir erfuhren  viel über die Geschichte und die Gefangenen von Hohenschönhausen.

Nachdem die Mädchen-Gruppe fertig war, mussten diese noch ewig lange auf die Jungs warten. In dieser Zeit trugen sich manche ins Gästebuch ein, telefonierten oder machten wie immer FOTOS.

Schließlich konnten wir dann auch weiter nach Berlin reinfahren, wo wir ein bisschen Freizeit hatten. Viele gingen sich was zu Essen holen.

Danach ging es weiter zum Berliner Dokumentationszentrum. Dort war es so kalt, dass alle froh waren, als wir gegen Abend wieder in Strausberg waren.

Nach dem Abendessen machten die meisten es sich die meisten in ihren Zimmer gemütlich und quatschten.

(Sabina und Anna)

 

Donnerstag, 26. März 2009

Besuch des Technikmuseums, alternativ Checkpoint Charlie und Olympiastadion (leider noch kein Bericht)

 

Freitag, 27. März 2009 (Bericht über den Abreisetag)

Nach 4 Tagen voller Rückenschmerzen (ungefederte Betten!!!) sehnten wir uns nach unseren bequemen Betten und funktionsfähigen Einzelduschen daheim.

Als wir morgens total verschlafen zum Frühstück taumelten (Alle außer Jasper, Leon, Stefan und Henning), genossen wir unser letztes Mahl in der Parkkantine.

Danach machten sich alle auf den Weg in ihre Zimmer, um die Dienste des Putzens und des Kofferpackens zu tätigen.

Jene, welche schon fertig mit diesem waren, überbrachten ihr Gepäck dem Busfahrer, welcher sich daran machte alles ordnungsgemäß zu verstauen.

Als auch die letzten der Letzen fertig waren, konnten wir uns endlich alle in den Bus begeben und nach einigen Sicherheitsvorschriften des Busfahrers auf den Weg nach Hause begeben (Selbstverständlich ALLE angegurtet).

Im Bus ging es ähnlich der Hinfahrt zu. Viele hörten Musik, fotografierten und unterhielten sich ausgiebig.

Nach guten 2 Stunden, die meisten benötigten inzwischen eine weitere Mahlzeit, erblickten wir am Horizont das Zeichen des großen M’s (für alle Nichtwissenden man nennt es auch McDonalds).

Alle freuten sich auf ein gesundes Menu, allerdings wurde zum Bedauern der meisten Hungrigen keine Rast eingelegt, woraufhin alle auf eine Wiederkehr des großen M’s hofften.

Als dies endlich in Aussicht war, enttäuschte uns der Busfahrer auf ein Neues und fuhr ohne mit der Wimper zu zucken an diesem „Tempel des guten Geschmacks“ vorbei.

Als die Hoffnung schwand doch noch einen Stopp beim „Gotteshaus des guten Essens“ einzulegen trieb der Busfahrer es endgültig zu weit!

Er zwang uns aufgrund unseres enormen Bedarfes nach Nahrung bei BurgerKing zu speisen. Das dortige Angebot ließ zu wünschen übrig. Nicht nur die Pommes waren roh, sondern auch das Fleisch. Ganz zu schweigen von der Art der Zubereitung und des Services.

Nach dem Essen wollten alle schnellstmöglich diesen Ort des Grauens verlassen und weiter nach Hause fahren.

Alle freuten sich schließlich bei der Ankunft auf Zuhause und die darauf folgenden Ferien!

Trotz der unbequemen Betten, der komischen Duschen und vielen weiteren Unbegebenheiten war es doch eine gelungene Klassenfahrt was selbstverständlich auch ein Verdienst von Herrn Große und Frau Schulz-Dieckmann ist.

(Nils K und Maik)