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Die 9e im Elbsandsteingebirge
Im März 2011 fuhr die Klasse 9e von Herrn Große begleitet von Frau Winter ins Elbsandsteingebirge. Hier der Bericht. Montag, 21.3.2011 Am Montag sind wir schon um 7:30 in Buxtehude abgefahren. Auch auf der Fahrt hatten wir recht viel Spaß, obwohl sie sich ziemlich lang hingezogen hat. Um 15:30, nach acht Stunden, sind wir dann endlich in Papstdorf angekommen. Das Dorf Papstdorf ist mit dem Bus etwa eine Stunde von Dresden entfernt. Es hat knapp 600 Einwohner, somit haben wir zu unserer Anwesenheit fast 5% der gesamten Einwohnerzahl ausgemacht. Der idyllische ErNa-Park, in dem wir wohnten, (ErNa=Erholung und Natur) liegt ziemlich abgelegen mitten im Wald. Wir haben in vier unterschiedlichen Bungalows gewohnt. Jeder Bungalow ist wiederum mit vier verschieden großen Schlafzimmern und zwei Badezimmern ausgestattet. Nach unserer Ankunft hatten wir kein großes Programm mehr. Einige habe noch die nähere Umgebung erkundet, andere sind in den Bungalows geblieben oder haben ein wenig auf dem parkeigenen Fußballplatz gespielt. Abends haben wir uns noch in einem der Bungalows getroffen, uns noch einen ruhigen Abend gemacht und ein wenig Gitarre gespielt.
Bericht von Paula Prior Dienstag, 22.3.2011 Programm: Besuch der Gläsernen Manufaktur (Phaeton-Endmontage) Hier einige Bilder:
Mittwoch, 23.03.2011 Der Mittwochmorgen begann (nach der üblichen Busfahrt) mit einer Überraschung: Ein spontaner Besuch einer uralten Burg stand auf dem Plan! Eine kurze Fahrt mit dem Fahrstuhl nach oben und schon wurde man von einer unglaublichen Aussicht von der Burgmauer aus beeindruckt. Nachdem man den atemberaubenden Blick über Wälder, Wiesen und Berge im Hintergrund verarbeitet hatte, konnte man sich daran machen, die Burg zu besichtigen. Neben Kellern und Kanonen erwartete einen außerdem immer wieder die beeindruckende Sicht über die Landschaft. Nach einer weiteren Busfahrt waren wir dann in Tschechien angelangt, unweit von Prag. Leider konnten wir den Besuch im Ausland nicht richtig genießen, denn nun war der Besuch in Theresienstadt, einem ehemaligen KZ an der Reihe. Eine Führerin erklärte uns all die Dinge, die damals dort stattfanden und es war erschreckend, wie wenig man selber über dieses Thema wusste. Natürlich waren diese Stunden für eigentlich alle ein einschneidendes Erlebnis, welches natürlich nicht spurlos an uns vorüberging. Doch ich denke, dass es gleichzeitig auch eine wichtige Erfahrung war, die man wenigstens einmal im Leben gemacht haben muss. Nach dem Besuch in Theresienstadt waren wir auch noch im Getto- Museum, welches sich mit dem Leben der Juden im damaligen Getto befasste. Auch dort blieben wir eine Weile, bis wir alle zu erschöpft waren, um auch nur einen weiteren Text lesen zu können. Natürlich wollten alle nach diesen einschneidenden Erlebnissen wieder etwas Fröhliches und Schönes machen, weshalb wir in die Bastei fuhren. Auch dort erwartete uns vor allem die schöne Aussicht, vor allem, da man auf sehr hohe Gipfel steigen konnte. Von diesen hatte man dann einen weiten Überblick über die Umgebung und die von der Eiszeit übrig gebliebenen, riesigen Findlinge. Nach einem wanderrungsreichen Tag waren alle erschöpft, aber ein Punkt stand noch an: Das von drei Schülerinnen aus unserer Klasse organisierte und geplante Spiel. Neben witziger Zettelsuche in allen Bungalows standen auch kreative und lustige Fragen und Aufgaben auf dem Programm (hier ein kleines Beispiel: Gurgel ein Lied deiner Wahl!). Ein meiner Meinung nach gelungener Abschluss des Tages und wirklich spaßiger Abend!
Bericht von Nele Feddersen Donnerstag, den 24.03.11 An diesem Tag ging es nach einem ausgiebigen Frühstück auf nach Meißen. Die Besichtigung der Meißner Porzellanmanufaktur stand auf dem Programm. Wir staunten nicht schlecht, als wir die stolzen Preise der vielen Porzellanfiguren und des Geschirrs sahen. Bei der Besichtigung zogen wir insgesamt bestimmt an mehreren Hunderttausend Euro vorbei. Die Vorstellung der einzelnen Arbeitsschritte bei der Herstellung von Porzellan war sehr interessant und hat allen gut gefallen. Wir konnten mehreren Personen direkt bei ihrer Arbeit zusehen. Natürlich war das alles für Touristen, sprich für uns, vorbereitet, aber spannend war es dennoch. Nach einer kleinen Mittagspause liefen wir durch das Zentrum von Meißen und eine der vielen steilen urigen Straßen hinauf, bis wir vor dem Dom zu Meißen standen, ein sehr imposantes, gotisches Gebäude. Nach einer kurzen Einführung durch eine Mitarbeiterin bekamen wir Zeit, um uns den Dom und die Ausstellungen in kleinen Gruppen anzusehen. Wer sich für Gebäude im gotischen Stil interessiert, ist im Dom zu Meißen mit der wunderschönen Renaissancekanzel und berühmten Naumburger Skulpturen an der richtigen Adresse. Am Nachmittag machten wir uns mit dem Bus auf nach Dresden. Dort hatten wir ungefähr vier Stunden Freizeit, bis wir uns zum Theaterbesuch wiedergetroffen haben. Die Freizeit verbrachten wir in kleinen Gruppen. Über den Weg lief man sich trotzdem, spätestens beim Toilettengang. Viele gingen shoppen, aßen etwas und besichtigten noch das, was man am Dienstag nicht mehr geschafft hatte. Am Abend schauten wir uns das Theaterstück „Die sieben Tage des Simon Labrosse“ auf dem Theaterkahn in Dresden an. Man musste sich an das Stück gewöhnen, da es nur drei Schauspieler und Leuchtkisten als Requisiten gab. Vielen gefiel aber auch gerade dieser Aspekt. Insgesamt hat es uns aber doch gut gefallen, besonders Léo, ein sehr pessimistischer Charakter. Als wir am Abend um halb zwölf zurück ins Camp kamen, ging für uns der letzte Tag in der sächsischen Schweiz zu Ende.
Bericht von Rike Peters |
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