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3Französisch LK

Kursfahrt nach Paris
10.10.11 – 14.10.11

Montag
Der Französisch – Lk von Frau Dröber startete in aller Frühe am Montagmorgen um halb sechs vom Hamburger Flughafen in Richtung Paris. Trotz des großen Schlafmangels waren alle 12 frohen Mutes und aufgeregt vor dem großen Flug. Da wir eine so große Gruppe waren, flog der Rest der Gruppe um 17.45 mit Frau Sauer. Nachdem die erste Gruppe mit Frau Dröber ohne Turbulenzen sicher am Charles de Gaulle – Aéroport ankam, sind wir voller Erwartungen in den Bus gestiegen, der uns quer über den Flughafen chauffierte. Später machte unsere kleine Reisegruppe dann einen Ausflug Richtung Paris City. Das gestaltete sich schwieriger als erwartet, denn einige blieben in den Métro- Eingängen mit den Koffern stecken. Nach gefühlten 50 Mal umsteigen und nun knapp 6 Stunden unterwegs, kamen wir in unserer Jugendherberge im Zentrum von Paris an. Total übermüdet, aber glücklich (denn alleine der Innenhof haute uns von den Socken) packten wir unsere Koffer in den Gepäckraum und liefen voller Motivation los. Der erste Ausflug ging zur Sacre Coeur, einer Kirche, die unserer Meinung nach der höchste Punkt in Paris war. Wir liefen also die knapp 200 Stufen hoch, aber der Blick, den wir von dort aus genießen konnten, war es wirklich wert. Am Nachmittag waren wir dann noch an dem „hotspot" für Jugendliche – das centre pompidou, was uns alle eher an ein Kernkraftwerk oder eine unfertige Baustelle erinnerte.
Spät abends waren wir dann wieder vereint, denn die anderen kamen mit Frau Sauer an.

Dienstag
Das Frühstück um 9 Uhr war ein Segen für uns, denn nach der langen Fahrt und der ungewöhnlichen Schlaf – Konstellation ( in 10er Zimmern) waren wir immer noch etwas müde. An diesem Tag haben wir die Sainte- Chapelle besichtet und wir liefen die Notre – Dame bis nach oben. Von dort aus hatten wir einen phantastischen Blick über ganz Paris. Wir hielten natürlich immer fleißig unsere vorher angefertigten Referate und hatten somit einen guten Überblick über alle sehenswerte Monumente in Paris. Am Nachmittag, nachdem sich unsere Gruppe zum Schlafen vor das musée d'orsay auf die Steintreppe gelegt hatte, trafen wir mit einiger Verspätung vor dem Musée Rodin ein. Das Museum hatte eine wunderschöne Anlage und beeindrucke Skulpturen, wie „der Denker", mit denen wir ein kleines Fotoshooting machten. Am Abend ging die ganze Gruppe, ohne unsere Lehrer, zum Eiffelturm, um dort einfach ein bisschen zu sitzen und zu genießen, dabei staunten wir nicht schlecht, als der Eiffelturm zu blinken und zu leuchten begann.

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Mittwoch
Mittwochmorgen schreckte der Wecker uns schon in der Frühe hoch, da wir eine Fahrt ins Versailler Schloss auf dem Plan hatten. Nachdem wir ordentlich Proviant eingekauft hatten, ging die Zugfahrt, die natürlich alle wieder zum Schlafen genutzt hatten, nach Versailles.
Dort haben wir das Schloss erkundet und auch die weitläufigen Gärten von Marie Antoinette und von Louis, dem 14. Da wir unsere kompletten Sachen abgeben mussten, fingen wir nach 5 Stunden ohne Essen an zu quengeln, aber Frau Dröber und Frau Sauer hielten wacker stand und brachten uns zu den wunderschönen Gärten. Am Nachmittag konnten wir dann endlich etwas essen und trinken und waren danach auch wieder aufnahmebereit ( tja, die Lehrer hatten es nicht immer einfach mit uns ;-)
Am Abend ist ein Teil unserer Gruppe losgezogen, um nochmal die Pariser Bars „auszuchecken". Zu zehnt ist es natürlich nicht einfach, eine Bar zu finden, die uns alle gemeinsam beherbergt, aber nach kurzer Zeit fanden wir ein nettes kleines Lokal, dessen Inhaber das Double von Aloe Blacc war.

Donnerstag
Donnerstagmorgen war das Frühstück wieder zu einer humanen Zeit, dennoch waren wir alle mal wieder nicht ausgeschlafen. Trotzdem freuten wir uns auf unseren letzten gemeinsamen Tag. Wir machten einen Fußmarsch zum Musée d'Orsay, vor dem wir ja schon mal unsere Mittagspause verbracht haben. Das Museum war riesengroß und faszinierte durch seine Architektur und die beeindruckenden Ausstellungsstücke. Dieses Mal verbrachten wir die Mittagspause im Garten von Tuilieries und gingen danach weiter ins Louvre. Dort strömten wir alle zur Mona Lisa, waren dann aber doch etwas enttäuscht über die Größe und die Abschirmung von dem Bild.
Am Nachmittag ging ein Teil der Gruppe nochmal zum Montmatre, der Platz mit den ganzen Künstlern und Lennart, Rieke und Lena ließen sich noch ein Andenken in Form einer Karikatur zeichnen.
Am Abend hatte Frau Dröber noch eine wunderschöne Fahrt mit dem Boot auf der Seine organisiert, an der auch ihr Bruder teilnahm. Es war zu dem Zeitpunkt schon sehr kalt, aber die Atmosphäre war ein Traum, und auch unsere „Seekränklinge" haben all ihren Mut zusammengenommen und haben sich tapfer geschlagen. Wir waren alle sehr glücklich über diesen versöhnlichen Abschluss.
Nach dem Abendessen packte die erste Gruppe, da es am nächsten Morgen schon um halb sieben gen Heimat ging.

Freitag
1
Gruppe 1 flog um 09.55 Uhr mit Frau Dröber und landete, wenn auch mit einigen Turbulenzen, sicher. Da der Flieger überbucht war, saßen einige von uns in der Business Class und konnten einen hervorragenden Service über sich ergehen lassen.
Die andere Gruppe flog um 18.50 Uhr in Frankreich mit Frau Sauer los.

Abschließend kann man sagen, dass wir eine unvergessliche Fahrt mit netten Lehrern hatten, die immer alles bestens organisiert hatten und denen wir zu großen Dank verpflichtet sind, da wir uns sonst mehr als einmal verlaufen hätten.
Und auch wenn wir die meiste Zeit irgendwo geschlafen haben, mussten wir feststellen, wie beeindruckend Paris, die Stadt der Liebe, doch ist.

Joana Garrn