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ALKOHÖLLE
theaterspiel Witten gastiert an der HPS
(zusätzlich mit ersten Schülerbeiträgen)

Durch Kooperation mit der Stadtjugendpflege Buxtehude gastierte am vergangenen Mittwoch das theaterspiel Witten mit seinem Stück „ALKOHÖLLE" vor Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 8.
Das Stück „ALKOHÖLLE" thematisiert die Gefahren des schleichenden Alkoholkonsums, indem die Motive der Suchtspirale in bedrückender Weise herausgestellt wurden.
„ALKOHÖLLE" ist eine Produktion des Theaterspiel Witten (NRW) und wurde in Zusammenarbeit mit der Selbsthilfegruppe für trockene Alkoholiker „Aufbruch e. V." erarbeitet.
Lena, 19, macht ein Praktikum in der Werbeagentur ihrer Tante Maxi. Sie ist allein im Büro als der Auftrag einer Spirituosenfirma hereinkommt. Ein neuer Alcopop soll beworben werden. Lena nimmt an - sie und ihre Clique trinken viel, sie kennt sich also aus. Als Maxi jedoch von diesem Auftrag erfährt, will sie ihn ablehnen: Alkohol wird von ihrer Agentur aus nicht beworben. Lena versteht nicht warum: die Firma hätte das Geld bitter nötig und sie, Lena, hätte da auch viele lustige Geschichten auf Lager. Ein Streit entsteht und sie muss eine weitere Geschichte erfahren, die jedoch alles andere als lustig ist, sie zutiefst berührt und zum Nachdenken bringt. Bemerkenswert war, dass Mitglieder der Selbsthilfegruppe im Stück selbst auftraten und im Anschluss den Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit boten, Fragen zu stellen und zu diskutieren.
 Schülerstimmen zum Stück:
- Alkohol macht süchtig und führt bei übermäßigem Konsum zum Tode, daher ist frühe Prävention in der 6./7. Klasse wichtig, dabei wäre eine Besprechung in der Klasse wichtig (auch in biologischer Hinsicht) - ein Theaterstück ist aber nicht mehr als eine „lustige Beilage". Das Theaterstück „Alkohölle" hat dabei nicht genügend Realitätsnähe. Das Thema sollte in der Problemzeit ab der 8. Klasse auf jeden Fall noch einmal möglichst in der Klasse wiederholt werden! Einen Anfang mit der Problematik Alkohol erst in der 8. Klasse zu machen, ist zu spät, da sich „Säufer" oder auch einfach nur Personen die bereits mit Trinken von Alkohol begonnen haben, schwerer wieder davon abwenden lassen, als die, die noch gar nicht damit angefangen haben!
(Nils Prigge, 8d)
- Beobachtungen zur Stimmung im Theaterstück "Alkohölle" vom 06.11.08
Die Publikumsstimmung wirkte manchmal unruhig aber ansonsten verhielten sich die Zuschauer für "Theaterverhältnisse" gut. Das Publikum war teilweise auch interessiert und recht aufmerksam, woraus wir folgern, dass das Theaterstück sehenswert war. In der Fragestunde, die dem Stück folgte, wurden viele interessante Fragen gestellt und auch gut beantwortet, jedoch kam bei manchen eine große Ungeduld auf (Pause!). Im Großen und Ganzen sind wir allerdings der Meinung das es sich gelohnt hat zwei Unterrichtsstunden für dieses Thema zu "opfern", da bei vielen die "Message" angekommen ist.
(Delia, Kim, Katharina, Moritz, Natali, alle 8d)
(weitere Schülerbeiträge folgen)
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