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Das Theaterstück „Alkohölle" ist eine von Hobbyschauspielern - ehemaligen Alkoholsüchtigen, die jetzt zum Teil seit 20 Jahren „trocken" sind - realistisch nachgespielte Geschichte, wobei teilweise wahre Szenen in die Handlung integriert wurden.
Die Schauspieler spielten dieses Stück schon bei vielen Schulvorstellungen und schrieben es immer wieder bis zur Perfektion um. Das ist wahrscheinlich auch der Grund dafür, dass das Stück auf die Meisten von uns einen so bleibenden Eindruck hinterlassen hat. Wir konnten die Situation außerdem sehr gut nachvollziehen, da wir des Öfteren schon solche Probleme im Unterricht behandelt hatten: Alcopops, Gruppenzwang, Alkoholsucht und Gefahren, die diese Dinge mit sich bringen.
Solche Situationen werden in dem Stück jugendgerecht dargestellt, und trotzdem flaut die Wirkung - der Schock angesichts der fatalen Auswirkungen - nicht im geringsten ab. Wir, das heißt jedenfalls die Meisten von uns, haben zwar schon von all den Schwierigkeiten, die in der Inszenierung nachgestellt wurden, gewusst, hatten uns aber bisher nicht wirklich klargemacht, dass Alkohol lebensgefährlich sein kann. Diese brutale Konfrontation mit den bloßen Tatsachen - auch wenn diese teilweiseverharmlost wurden, konnten wir uns die Hintergründe ziemlich genau ausmalen - hat uns alle sehr abgeschreckt, und jetzt überlegen wir uns lieber noch einmal genau, ob wir den ersten Rausch wirklich erleben wollen, was ja auch der Sinn des ganzen Theaters war.
Das einzig Negative an dem Stück waren die Kosten, denn 4,- Euro für eine Stunde Theater ist ein ziemlich happiger Betrag.
Die Klasse 8b - geschrieben von Stine Hoppe und Liesbeth Bewersdorf