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![]() Internationaler Tag der Menschenrechte (10.12.2011) „Abschiebung im Morgengrauen“ (NDR, 2005) – Über deutsche Asylpolitik Auf Initiative der Soroptimisten Buxtehude organisierte Herr Drescher (für die AG SoR-SmC) am 8.12.2011 eine Film- und Diskussionsveranstaltung, in der zwei neunte Klassen im Rahmen ihres Politikunterrichtes mit Frau Oeben-Schröder und Frau Boldt, beide auf dem Gebiet der Migrationspolitik tätig bzw. engagiert, diskutierten. Veranstaltung zum Tag der Menschenrechte
Ein Bericht von Jeenuthan Jeevakumar, André Sprengel und Marvin Wimmers (9d)
Was ist Abschiebung? Unter Abschiebung versteht man das nicht zwingend gewaltsame Ausweisen einer oder mehrerer Personen aus einem Land in deren Herkunftsland beziehungsweise in einen sicheren Drittstaat, über den sie eingereist sind.
Abb.: FAZ-Artikel v. 8.12.2011 (Nr. 278, S. 4) Wie kann es zu einer Abschiebung kommen? Es kann zu einer Abschiebung kommen, wenn diese Person negativ aufgefallen ist (zum Beispiel durch gehäufte/ heftige Kriminal- oder Gewaltvergehen), durch Aufdeckung einer Schein-Ehe oder nach Ablauf eines Asyls (dreijährige Aufenthaltserlaubnis für politisch Verfolgte) beziehungsweise einer Duldung (Abschiebung wird für drei bis sechs Monate wegen humanitärer oder herkunftslandspezifischer Gründe verschoben). In dem Film wurde dies anhand von Beispielen sehr verdeutlicht. Manchmal ist es der Fall, dass mehrere Polizisten in der Nacht in die Behausungen der Abzuschiebenden eindringen und dass diese dann innerhalb von einer halben Stunde ihre Sachen in nur jeweils eine koffergroße Tasche packen müssen. Danach werden sie per Zug oder Flugzeug in ihr Heimatland befördert, wo sie buchstäblich ausgesetzt werden und ein komplett neues Leben beginnen müssen, da die Betroffenen oftmals mehrere Jahre in Deutschland lebten und nicht zuletzt auch deren Kinder in Deutschland geboren wurden. Aber nicht immer werden die Familien in der Nacht durch die Beamten aufgesucht und aufgefordert, Deutschland zu verlassen. Man hat auch die Möglichkeit, „freiwillig“ auszureisen, sodass keine Gewalt angewendet werden muss. Allerdings kann die Abschiebung auch, wie im Film dargestellt, für geringe Zeit verschoben werden. Dort gab es das Beispiel, dass der Vater einer Frau in einem Krankenhaus wegen Krebs behandelt werden musste und nicht mehr lange zu leben hatte. Dies wird als humanitärer Grund bezeichnet, den das Grundgesetz vorschreibt.
Alles in allem war die Veranstaltung sehr informativ. In unseren Augen war der Film interessant und konnte viele uns unbekannte Informationen liefern. Allerdings sind wir der Meinung, dass die darauf folgende Diskussion etwas lebendiger hätte verlaufen können. Einleitung und Fotos: Drs |
Termine
- 16.05.2012: - 26.05.2012: Litauen-Austausch: Schüler der HPS in S...
- 21.05.2012: - 26.05.2012: Schweden-Austausch: Schüler aus Örebro...
- 23.05.2012: - 15.06.2012: Schriftliche Abiturprüfung (Nachschreib...
- 23.05.2012: | 16.00 GA/ SV-Sitzung
- 26.05.2012: - 29.05.2012: Pfingstferien
- 27.05.2012: - 03.06.2012: Comenius: Koordinatoren- und Schülertre...
- 30.05.2012: 5. Klassen: Wahl der zweiten Fremdsprach...
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Anlässlich des Tages der Menschenrechte (10.12.) wurden zwei Klassen der Jahrgangsstufe 9 ausgewählt, einen Film von 2005 vom NDR über Abschiebung zu sehen und an einer anschließenden Diskussion teilzunehmen. Anwesend waren die beiden Klassen (9b, 9f), Frau Oeben-Schröder, die Iniatiatorin und Mitorganisatorin von den Soroptimisten Buxtehude, Frau Boldt von der Migrations- und Integrationsberatung des Landkreises, Frau Weber, die Politik-Lehrerin der 9f, und Herr Drescher, der Organisator.

Anschließend an den Film konnten wir Fragen an Frau Boldt und Frau Oeben-Schröder richten. Unter anderem haben wir die Frage gestellt, warum Ausländer überhaupt abgeschoben werden würden, worauf Frau Boldt antwortete, dass Deutschland diese nicht unterstützen und für sie sorgen wolle. Wir haben auch über das harte Durchgreifen des Staates und der Sachbearbeiter und das rücksichtslose Verhalten gegenüber den Betroffenen diskutiert. Allerdings konnte Frau Boldt darüber keine genauen Angaben machen.