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vom 20.01.2018 15:48

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Sonntag, 15.10.2017
Die Anreise zum Projekttreffen in Assisi (Thema: "Denke global! (Die Flüchtlingskrise)" begann früh, genauer gesagt um 05.45 Uhr in Buxtehude am Bahnhof. Frühstück am Hamburger Flughafen, Zwischenlandung in Düsseldorf mit zweistündiger Wartezeit, Ankunft in Rom bei strahlendem Sonnenschein und 27°C, so ging es weiter. In Rom trafen wir auf die ungarischen Partner, die mit uns im Bus nach Assisi fuhren. Die zweieinhalbstündige Busfahrt wurde hauptsächlich zum Schlafen genutzt. In Santa Maria di Angeli, einem Ort in der Nähe von Assisi, wurden wir sehr herzlich von unseren Partnern empfangen und für einige gab es auch ein freudiges Wiedersehen. Das warme Wetter wurde am Abend noch für ein erstes Treffen in Santa Maria genutzt, welches vor allen Dingen zum Kennenlernen diente.

Montag, 16.10.2017

Foto 2Der erste Tag in Assisi begann mit der Begrüßung durch die Direktorin des Gymnasiums und den Bürgermeister von Assisi. Gleich danach stellten sich die einzelnen Gruppen aus den verschiedenen Ländern vor, manche sogar mit selbstgedrehten Filmen und einem Quiz. Das eigentliche Highlight der Vorstellung war aber eindeutig die Darbietung der Musicalgruppe der Schule, die uns zwei Lieder aus ihrer aktuellen Aufführung von We will rock you darboten und damit alle begeisterten.
Und dann kam endlich das, worauf alle gewartet hatten: das internationale Buffet. Jede Schule hatte landeseigene Spezialitäten mitgebracht, wie zum Beispiel Schinken aus Italien oder Pfannkuchen mit Marmelade aus Ungarn. Natürlich wurde alles probiert und lange und ausgiebig gegessen.
Es folgte eine Italienischstunde, durchgeführt von italienischen Schülern. Dort kamen wir zum ersten Mal mit unserem Thema „Flüchtlinge in Europa“ in Berührung, da wir einen fiktiven den Pass für eine Einbürgerung in Italien ausfüllen mussten. Dies taten wir mit Hilfe von verschiedenen Minispielen, bei denen wir uns die notwendigen Informationen für unseren Pass erarbeiten mussten. Am Ende wurde jeder von uns erfolgreich in Italien eingebürgert. Eine sehr schöne , kreative Idee!
Die letzte offizielle Aktion des Tages war eine Stadtrally durch Assisi, bei der wir in verschiedenen Gruppen und mithilfe von unseren italienischen Partnern an verschiedenen Stationen Fragen zu den Sehenswürdigkeiten beantworten mussten. Die Rally war schweißtreibender als gedacht, da Assisi in den Bergen liegt und es, wie den Rest der Woche auch, sehr warm war. Besonders anstrengend war da natürlich der Anstieg zur Rocca Maggiore, einer Burg oberhalb der Stadt. Doch auch der wurde von allen erfolgreich gemeistert. Die Siegergruppe bekam am Ende auch noch einen kleinen Preis. Der Abend war wieder frei für Aktivitäten in den Familien.

Dienstag, 17.10.2017
An diesem Tag ging es zur berühmten Basilika des Heiligen Franziskus. Zur besseren Information hielt ein Lehrer der Schule einen Vortrag über seine und die Geschichte der Päpste und Italiens. Anschließend wanderten wir dann alle zusammen zur Basilika, wo uns der recht gestrenge Bruder Thomas alles zur besonderen Bedeutung der Basilika und ihrer Gemälde erklärte. So liest man die Gemälde, die unter anderem die Geschichte Franziskus darstellen, von rechts nach links. Allerdings sind die Gemälde auch nach der Bedeutung ihrer Geschichte geordnet. So zeigt die obere Reihe der Gemälde die Schöpfungsgeschichte. Außerdem erzählte der Bruder uns von der großen Internationalität des Klosters, welches an die Basilika anschließt und in dem Mönche aus fast 80 Ländern leben.
Nach der Führung gab es Mittagessen, natürlich ein Highlight des Tages, da es aus italienischen Spezialitäten bestand. Nach dem Buffet wurde der Nachmittag genutzt, um zum ersten Mal wirklich mit unserem Thema in Berührung zu kommen. Uns wurde der Film Wallah je te jure gezeigt, der die Reise von Flüchtlingen aus Afrika dokumentiert. Es war sehr berührend zu sehen, welche Strapazen diese Menschen auf sich nehmen, um den Gefahren in ihrem Land zu entkommen. Anschließend hielt Professor Sourou, ein Professor für Soziale Kommunikation und Afrikanische Kultur, einen Vortrag über Fluchtursachen. Zum Abschluss spielten wir mit den Betreuern eines Flüchtlingszentrums und mehreren Flüchtlingen ein Minispiel. Dafür wurde ein Wollknäuel durch den Raum geworfen und jeder, der es fing, musste sich kurz vorstellen und den anderen seinen Traum für die Zukunft vorstellen. Am Ende entstand dadurch ein Netz im Raum, dass uns alle verband und symbolisch darstellen sollte, dass, wenn keiner seinen Fanden loslässt, jeder durch das Netz aufgefangen werden kann.

Mittwoch, 18.10.17
Der Mittwoch begann mit einem Treffen mit zwei Kulturvermittlern –Roberta Rosati und Jacopo Giannangeli-, die ebenfalls mit Flüchtlingen zusammen arbeiten. Frau Rosati erzählte uns von ihren Erfahrungen mit geflüchteten Frauen, die auf ihrer Flucht misshandelt worden waren und die sie betreut hatte.
Gleich begann die Gruppenarbeitsphase in vier Gruppen. Um 15:00 Uhr kam es zu einem erneuten Treffen mit den Flüchtlingen und Betreuern aus dem Centro di Pace, bei dem uns die Flüchtlinge sehr eindrücklich ihre bewegenden Fluchtgeschichten erzählten. Es war im gesamten Raum sehr leise, denn wann bekommt man schon einmal Fluchterlebnisse so hautnah geschildert.
Nach einer kleinen, vor allem bergauf führenden Wanderung durch die Stadt gelangten wir zum Wohnsitz des Bischofs von Assisi. Der Bischof selber hat Flüchtlinge aufgenommen und erzählte uns von seinen Erfahrungen und Beweggründen, diese Menschen aufzunehmen. Außerdem erzählte er uns von seinem Traum, dass unsere Generation die Hoffnung auf eine bessere Welt nicht verlieren möge. Eine der Frauen, die der Bischof aufgenommen hat, kam hinzu und erzählte ein wenig von sich und ihrem Leben in Italien. Sie würde ihre Kinder in ihrem Heimatland sehr vermissen, sei aber gleichzeitig sehr dankbar, dass der Bischof sie aufgenommen habe.
Wie fast jeden Tag beschlossen wir den Abend mit einem Treffen in einer Bar in Assisi.

Donnerstag, 19.10.17

Ein Tagesausflug mit dem Bus nach Perugia, der Hauptstadt Umbriens, stand auf dem Programm. Die Stimmung war am Anfang noch etwas schläfrig, wurde aber während der Fahrt immer ausgelassener. Gleich nach der Ankunft in Perugia hörten wir uns einen Vortrag an der Universität für Ausländer mit dem Titel Different, not Indifferent an. Dabei ging s selbstverständlich wieder um Flüchtlinge, rechtliche Grundlagen zum Thema und auch die Flüchtlingspolitik einzelner Länder.

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Nach dem sehr interessanten Vortrag wurden wir durch die alte Universität geführt, konnten uns die Vortragssäle anschauen und durften auf das Dach der Universität, von dem aus man einen atemberaubenden Blick über ganz Perugia hatte. 

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Nach dem Mittagessen schlenderten wir über das in Perugia stattfindende Schokoladenfestival. Dort gab es von Schokofrüchten über Pralinen bis hin zu Schokoladenrum alles, was das Herz begehrt. E schloss sich eine von den italienischen Schülern organisierte Stadtrally durch Perugia an, bei der wir viel über die Geschichte der Stadt lernten. Diesmal mussten wir keine Fragen beantworten, sondern kleine versteckte Zettel in der Farbe unseres Teams finden, auf denen Buchstaben abgebildet waren. Aus diesen Buchstaben bildeten wir am Ende unseres Tages den Titel des Vortrages, Different, not Indifferent, um uns noch einmal an dies wichtige Botschaft zu erinnern.

Freitag, 20.10.17
Der Tag begann mit internationalen Klassen, das heißt, das insgesamt vier Schulstunden von vier verschiedenen Lehrern aus dem Projekt gehalten werde. Diese müssen nicht zwingend mit dem Projektthema zu tun haben. Herr Hausmann brachte zum Beispiel das Lied I don’t like Mondays von Bob Geldof mit, das wir besprachen und analysierten, wobei wir auch näher auf das Thema des Liedes, nämlich einen Amoklauf an einer Schule, eingingen.
Es folgte eine weitere Gruppenarbeitsphase, in der die letzten Dinge für die Präsentation am Samstag fertig gestellt wurden. Im Anschluss erhielten wir Besuch von Freiwilligen, die für ein paar Monate im Kongo waren, um den dort lebenden Menschen zu helfen. Sie zeigten uns Bilder ihres Aufenthaltes und erzählten uns lustige, teils aber auch sehr bewegende Geschichten. Die Bilder der lachenden Kinder waren sehr eindrucksvoll, da sie sehr glücklich wirkten, obwohl sie in bitterer Armut leben. Auf die Frage, ob sie bald zurückkehren wollten, antworteten die Freiwilligen, dass das im Moment nicht möglich sei wegen des im Kongo herrschenden Bürgerkriegs.

Samstag, 21.10.17
Der letzte Tag des Austausches begann mit dem Sbandieratori, dem traditionellen italienischen Fahnenschwenken, das besonders für Assisi typisch ist. Die Darbietung von Schülern war sehr beeindruckend, besonders, da es so etwas in Deutschland eher nicht gibt. 

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Nach diesem schönen Einstieg in den Tag begannen wir damit, unsere Ergebnisse aus den Projektgruppen vorzustellen.

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Alle Gruppen hatten gute Arbeit geleistet und präsentierten Ergebnisse in Form von Unterrichtsentwürfen, die an den Schulen erprobt werden sollen, und zwar mit Schülern aus den Erasmusgruppen als Lehrern! Abschließend hatte jeder noch die Möglichkeit, seine Meinung über das Treffen auf kleine Zettel zu schreiben und sie an eine Wand zu heften, sortiert nach positiven und negativen Aspekten.
Nach dem Mittagessen ( typisch italienisch Pizza!) fuhren wir zum Trasimenischen See. Dort trafen wir zum letzten Mal mit die Vertreter vom Centro di Pace, um mit den Flüchtlingen ins Gespräch zu kommen. Es entwickelte sich ein gegenseitiges interessantes Fragespiel. Ein Eisessen in der Sonne am See beschloss diesen Ausflug.

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Der Abend und ein Teil der Nacht standen für die Schüler im Zeichen einer Abschiedsparty, bei der viel gelacht und getanzt wurde.

Sonntag, 22.10.17
Für uns ging es früh morgens zum Bus, um mit den Ungarn zurück nach Rom zu fahren. Symbolisch für unsere Stimmung machte auch das gute Wetter in Italien Pause, es fing an zu regnen. Nach dem Flug von Rom über Düsseldorf nach Hamburg wurden alle von ihren Familien in Empfang genommen, froh, wieder in ihrem eigenen Bett schlafen zu können, nach dieser intensiven aber auch sehr schönen Woche in Italien. Foto 10

Stella Ujma

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