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vom 15.04.2019 11:40

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Als wir nach dem zweistündigen Flug in Vilnius ankamen, wurden wir sofort von dem litauischen Lehrer Herrn Ezerinskis in Empfang genommen und fuhren per Bus in den Ort Trakai. Dort besichtigten wir die Wasserburg, welche sich auf einer Insel zwischen mehreren Seen befindet. In der anschließenden Freizeit konnte man sich Tretboote mieten oder einfach nur das schöne Wetter genießen.

1 Im Anschluss führen wir zurück nach Vilnius, wo wir, nachdem wir uns im Jugendhotel eingerichtet hatten, in einer geführten Tour die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Altstadt und ihre vielen Sehenswürdigkeiten besichtigten. Die sich anschließende Freizeit verbrachten die meisten in eben dieser Altstadt. 2

Am nächsten Tag gab es dann am Morgen das lang ersehnte Wiedersehen mit den litauischen Schülern. Viel Zeit zum Plaudern war jedoch nicht vorhanden, da ein Besuch im MO-Museum, einem erst im letzten Jahr eröffneten und vom amerikanischen Stararchitekten Daniel Libeskind entworfenen Museum für moderne Kunst, anstand. Der sehr engagierten und methodisch auf dem allerneuesten Stand sich bewegenden Museumsmitarbeiterin gelang es, selbst die Kunstbanausen unter uns zur Betrachtung und Interpretation verschiedener Kunstwerke zu verführen.

3Nach dem Besuch des Kunstmuseums gingen wir zu Fuß zu dem sich auf dem Gelände des Präsidentenpalastes befindenden Nationalen Wissenszentrum. Nach mit denen auf einem Flughafen vergleichbaren Sicherheitskontrollen erfuhren wir u.a. viel über das politische System Litauens.

 Am Abend besuchten wir außerdem ein Konzert zum dreißigjährigen Jubiläum des Litauischen Sinfonieorchesters in Vilnius. Es handelte sich allerdings nicht um unser Schuljubiläum, sondern um das des Orchesters!4

 

Nach einer knapp vierstündigen Busfahrt erreichten wir um kurz vor zwei Uhr nachts Silute.

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Nachdem wir die erste Nacht bei unseren Austauschpartnern verbracht hatten, wurde uns am nächsten Tag zunächst die Schule gezeigt, ein verhältnismäßig großes Gebäude mit relativ gut ausgestatteten Räumen. Im Anschluss begrüßte uns die stellvertretende Schulleiterin und einige litauische Schüler brachten uns ein paar litauische Vokabeln bei. Es folgte ein kurzer Werbefilm über Litauen, in dem ein junger Mann sein Heimatland auf lustige Weise und in einem irrsinnig schnell gesprochenen Englisch vorstellte. Am Nachmittag erhielten die deutschen Schüler bei einer von den litauischen Schülern organisierten Stadtführung einen Überblick über Silute. Wir hatten den gemeinsamen Auftrag erhalten, zu bestimmten Schwerpunkten Fotos zu machen für eine Präsentation am darauffolgenden Dienstag.

Am Samstag stand der erste Ausflug von Silute an. Ein litauischer Mönch begrüßte uns in einem Kloster in Kretinga und führte uns herum.

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Anschließend wanderten die Schüler mehrere Stunden entlang des Ostseestrandes von Sventoje nach Palanga (ca. 10 km), einer der größten Tourismusorte in Litauen, wobei das Wetter vom Sonnenschein ins Gewittrige und Regnerische umschlug. Mehr oder weniger trocken konnten wir in Palanga unsere Freizeit bis zur Rückfahrt nach Silute verbringen. Unsere Lehrer nutzten übrigens diesen Tag, um unsere Bestände an Leinen wieder aufzustocken.
Der freie Sonntag in unseren Gastfamilien wurde vollkommen unterschiedlich gestaltet: Shopping in Klaipeda, Kartfahren, Kletterpark, Ausflug zum Berg der Kreuze bei Siauliai u.v.a.m.

Die intensive Projektarbeit, deren Ziel u.a. die Ausarbeitung der Präsentation für die Jubiläumsfeierlichkeiten am Donnerstag war, beschäftigte uns in den nächsten Tagen. Zum Oberthema Roads and Trips arbeiteten wir z.B. zu verschiedenen geschichtlichen Ereignissen aus der litauischen Geschichte, wie zum Beispiel eine der ersten Atlantik-Überquerungen in einem Flugzeug durch zwei Litauer, der Verbannung litauischer Bürger nach Sibirien oder auch den Beziehungen zwischen unseren beiden Schulen. Wir mussten zudem einen Aufsteller mit Informationen sowie eine Live-Performance (wie zum Beispiel singen, ein kurzes Schauspiel) zu unserem jeweiligen Thema vorbereiten.

8Der eigentliche Ablauf der Tage gestaltete sich so, dass wir, nur von einem gemeinsamen Mittagessen in der Schulmensa unterbrochen, an beiden Tagen sowohl den Vor- wie Nachmittag Zeit hatten, um die Präsentationen vorzubereiten. Gegen 16:00 hatten wir dann als geschlossene Gruppe noch Tanzprobe, da wir am Tag der Präsentationen auch etwas vortanzen sollten. Wir hatten hierbei auch die Gelegenheit, beim schwierigsten Tanz die Tanzlehrerin der Schule kennenzulernen, die ihren Spitznamen 'General' nicht zu Unrecht trägt. Außerdem hatten zwei unserer Arbeitsgruppen am Mittwoch die Möglichkeit, mit Herrn Ezerinskis zu einem vor Ort ansässigen Künstler zu fahren und dort sowohl etwas über seine Arbeit zu lernen wie auch eigene Kunstwerke, wie auf Holz gemalte Bilder oder selbst geschnitzte Holzschüsseln, zu entwerfen.

7Am Donnerstag standen die Feierlichkeiten zu unserem 30-jährigen Austauschjubiläum im Mittelpunkt. Herr Hausmann bezeichnete in seiner emotional gehaltenen Rede unseren Austausch als Konstante in einem langen Zeitraum, der von vielen Veränderungen, vor allem auf litauischer Seite, geprägt war. Der offizielle Charakter der Veranstaltung wurde deutlich durch das Überreichen von Urkunden durch eine Vertreterin der Stadt Silute an die erwachsenen Mitglieder der Buxtehuder Gruppe. Neben unseren beiden Begleitlehrern Frau Schleinitz und Herrn Hausmann war nämlich noch eine sechsköpfige Delegation aus Buxtehude angereist. Unsere Schulleiterin musste ihre Teilnahme leider aus dienstlichen Gründen kurzfristig absagen. Die Vertreterin der Stadt lockerte das Ganze etwas auf, indem sie vergeblich versuchte, den Namen unserer Schule richtig auszusprechen. Die Version Halepenjo wird uns sicherlich noch allen lange in Erinnerung bleiben. Nach der Veranstaltung wurden dann vor der Schule beim vor zehn Jahren gepflanzten 'Baum der Freundschaft' noch Erinnerungsfotos gemacht.

9Für die Erwachsenen gab es dann am Abend noch ein festliches Abendessen, bei dem neben den Reden und kulinarischen Genüssen unsere beiden Begleitlehrer ihre tänzerischen Fähigkeiten unter Beweis gestellt haben sollen. Hiervon gibt es leider keine Fotos bzw. sie werden bewusst zurückgehalten!

10 neuVor dem Ausflug mit dem Boot auf die Kurische Nehrung, einem der europäischen Naturparadiese, wurden wir noch Zeugen einer Darbietung der Siluter Abiturienten. Beim sogenannten Fest der letzten Klingel fuhren die einzelnen Klassen, begleitet von ihren Klassenlehrern und fantasievoll verkleidet, vor der Schule vor.

 

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In Nida konnten wir dann vom Thomas Mann-Haus aus den von ihm so benannten berühmten Italienblick genießen.

12Nach vielen Tagen voller produktiver Arbeit stand für das zweite Wochenende eher etwas Entspannung auf dem Programm. Unseren letzten Familientag ließen viele von uns ruhig angehen und nutzten ihn, um ein bisschen auszuschlafen. Wie wir schon mit dem Feuerwerk am Vorabend bemerkt hatten, fand wie in jedem Jahr am letzten Samstag im Mai das große Stadtfest in Silute statt. Hierzu kamen viele Menschen im Stadtzentrum zusammen und feierten gemeinsam mit Musik und Tanzauftritten sowie großen Paraden durch die Stadt Silutes 508. Stadtgeburtstag. Viele von uns nahmen an diesen Feierlichkeiten teil und genossen die gute Stimmung in der Stadt, andere nutzten den Tag, um noch ein bisschen was von Litauen zu sehen. Den ganzen Austausch ließen wir dann abends in gemütlicher Runde ausklingen.

Der letzte Tag stand im Zeichen des Abschieds. Von überall konnte man hierbei ein „Wir sehen uns bald wieder!” oder „Komm uns doch nochmal besuchen!” hören. Als wir uns dann alle, teilweise sehr tränenreich, voneinander verabschiedet hatten, stiegen wir in den Bus und wunderten uns erst einmal, dass einige unserer Austauschschüler nicht mehr zu sehen waren... Sie tauchten auf einmal in ihren Autos hinter unserem Bus auf und begleiteten uns, von Warnblinken und Hupen begleitet, durch das gesamte Stadtzentrum und ein Stück darüber hinaus, überholten uns unter heftigem Winken und kamen uns dann ein letztes Mal fröhlich entgegen.

Während der Busfahrt wurde danach, bei lauter litauischer Musik versteht sich, der noch warme Apfelkuchen von Domantas Mutter genossen und an die erlebnisreiche Zeit zurückgedacht. Der Rest der Fahrt verlief eigentlich entspannt. Bei einer Pause auf einem Rastplatz trafen wir hingegen auf Großteile des litauischen Militärs bzw. eher deren Juniorenabteilung, das hier ebenfalls eine kleine Pause machte. Aufgrund dieser Gegebenheit stellte es die meisten von uns vor eine bislang eher unbekannte Situation: Im WC-Bereich war wie üblich eine Schlange anzutreffen, jedoch dieses Mal vor der Männertoilette!!!

Wieder angekommen in Deutschland, begrüßte uns das altbekannte norddeutsche Schietwedder...
Als wir dann endlich, auf Wunsch des Busfahrers besonders schnell, unsere Koffer im Bus verstaut hatten, fuhren wir bei bester Stimmung los. Hin und wieder hörte man einige Lieder, die wir in Litauen gemeinsam gehört hatten, im Bus erklingen, jedoch wurde unsere gute Laune ein wenig eingetrübt, als der Bus kurz nach der Abfahrt von der Autobahn in Sittensen noch in einen Wildunfall verwickelt war. Nachdem die Polizei eingetroffen war und alles aufgenommen hatte, ging es mit einer Verspätung von 45 Minuten in ziemlich müder Stimmung nach Hause, wo wir kurz vor Mitternacht alle schon unser Bett rufen hörten...

P.S. Dass zwei Mädchen unserer Gruppe ihre Smartphones im litauischen und im deutschen Bus vergaßen, soll hier nur am Rande erwähnt werden. Dank des Organisationstalents unserer Lehrer befanden sich beide elektronischen Geräte einige Tage später schon wieder in Buxtehude!

Marc Gevekoth, Martin Hartge, Kevin Höper, Lennart Klein, Lukas Röwe, Matti Raether

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