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SOR SMC klein 2Die HPS macht wieder mit beim Amnesty-Briefmarathon.

Jedes Jahr im Dezember schreiben weltweit Schüler*innen, ihre Lehrer*innen und Eltern hunderttausende Briefe für Menschen in Not und Gefahr. Dass das hilft, kann man auf den Seiten von Amnesty International nachlesen. Amnesty International ist die internationale Menschenrechtsorganisation, die den Briefmarathon organisiert.

Vom 10. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschenrechte, bis zum 16. Dezember 2020 können sich alle Interessierten an dem Stand für ihre Kohorte in der ersten und zweiten großen Pause informieren, Briefe (unter-) schreiben oder Briefe abgeben, die zu Hause oder im Unterricht geschrieben wurden.

An der HPS organisiert die AG „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ nun schon zum fünften Mal die Teilnahme.

 

Eingesetzt wird sich dieses Jahr unter anderem für (Texte von Amnesty International):

El Hiblu 3, Malta: Der Öltanker "El Hiblu" rettete 100 Geflüchtete aus Seenot. Drei Jugendliche dolmetschten zwischen der Besatzung und den Geflüchteten. Dafür droht ihnen lebenslange Haft. Der Vorwurf lautet "Terrorismus". Dabei gibt es so gut wie keine Beweise, die die Anklagen untermauern.

Gustavo Gatica, Chile: Im Oktober 2019 brachen in Chile Proteste gegen Preiserhöhungen und soziale Ungerechtigkeit aus. Gemeinsam mit Millionen anderen Menschen ging Gustavo, Psychologiestudent aus Santiago, auf die Straße. Als die Polizei anfing scharf zu schießen, wurde Gustavo in beide Augen getroffen. Er ist seitdem blind. Diejenigen, die den Angriff befohlen haben, wurden bisher nicht zur Rechenschaft gezogen. Wir fordern Gerechtigkeit.

Popi Qwabe und Bongeka Phungula, Südafrika: Popi und Bongeka träumten davon, berühmte Schauspielerinnen zu werden. Im Mai 2017 wurden die beiden Freundinnen erschossen aufgefunden, wahrscheinlich sind sie zuvor vergewaltigt worden. Doch statt die Tat gründlich zu untersuchen, ließ die Polizei die Tatverdächtigen frei. Ihr Fall ist symptomatisch für die weit verbreitete Gewalt gegen Frauen in Südafrika. Doch ihr Mord soll nicht einfach nur eine Zahl in einer Statistik bleiben. Wir fordern Gerechtigkeit für Popi und Bongeka.

METU Pride Defenders, Türkei: Melike und Özgür sind Mitglieder der LGBTI+-Solidaritätsgruppe an der Middle East Technical University (METU) in Ankara. Nachdem sie gegen den Willen der Universitätsleitung eine LGBTI+-Kundgebung in Ankara organisiert hatten, wurden sie verhaftet. Obwohl sie nur ihr Recht auf friedlichen Protest wahrgenommen haben, stehen sie nun vor Gericht. Sollten sie schuldig gesprochen werden, drohen ihnen bis zu drei Jahre Haft. Wir fordern, dass die Anklage fallengelassen wird.

 

Die AG SoR-SmC

 

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