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Kommende Termine

23.06.16 - 03.08.16
Sommerferien

Wetter

vom 30.06.2016 12:08

Temperatur: 18.1 °C
Windgeschwindigkeit: 0 km/h
Regen: 0.0 mm

Weitere Details

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Hinweis: Hinter jedem Tag steht die zurückgelegte Strecke in km.

Mittwoch, der 11.05.16 – Kilometerstand: 0 km

Wir starten um 3.20 Uhr an der HPS und fahren mit dem Bus zum Flughafen in Bremen.

Mittwoch, der 11.05.16 - Kilometerstand: 1185 km

Wir treffen in Vilnius, der litauischen Hauptstadt,  ein, um den zweiten Teil des jährlich stattfindenden Austausches zu beginnen. Als erstes wird, noch ohne unsere erst am folgenden Tag anreisenden litauischen Gastgeber, die Wasserburg in Trakai, eine der Hauptsehenswürdigkeiten Litauens, besichtigt. Ein Meisterwerk litauischer Architektur und ein Zeugnis Litauens bewegter und bewegender Geschichte. Auch die Altstadt von Litauens Hauptstadt (Unesco-Weltkulturerbe!) wird nachmittags per Stadtführung und abends privat per Fußmarsch erkundet. Erwähnenswert ist hierbei die Nähe, die man z.B. zum Präsidentenpalast von Präsidentin Dalia Grybauskaite hat. Im Gegensatz zum Bundeskanzleramt oder gar dem Weißen Haus ist es in Litauen überhaupt kein Problem, sich dem malerischen Gebäude auf kürzeste Distanz zu nähern oder es gar zu berühren. 

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Donnerstag, der 12.05.16 - Kilometerstand: 1500 km

Mehrere litauische Museen stehen auf dem Programm. Auch hier erhält man wieder einen tiefen Einblick in die Geschichte des baltischen Staates. Am Abend dann der Besuch eines litauischen Balletts. Während der Aufführung wird uns die Handlung  leider nicht wirklich klar. Auch der zugehörige Wikipedia-Artikel lässt sich leider nur auf Litauisch finden. Ein Gespräch mit Frau Buttler bringt wenigstens ein paar neue Erkenntnisse. Der Choreograph hat ein autobiografisches Werk zu einem der wichtigsten Künstler der litauischen Geschichte geschaffen: M.K. Ciurlionis (Maler und Komponist). Und der Choreograph war schizophren. Das erklärt einiges.

 

Freitag, der 13.05.16 - Kilometerstand: 1920 km

Ein Berg mit Abertausenden von  Kreuzen bei Siauliai. Eine  unterirdische Raketenabschussrampe für russische Atomraketen; heute das Cold War-Museum. Und die Ostsee. Noch Fragen?

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Samstag, der 14.05.16 - Kilometerstand: 1920 km

Auch auf einem Schüleraustausch braucht man mal ein bisschen Entspannung. Wobei das Wort „Entspannung“ ja sehr subjektiv ist. Entspannend ist es also nicht immer und für jeden, lustig aber auf jeden Fall.

Sonntag, der 15.05.16 - Kilometerstand: 1920km

Über das Wochenende hatten wir uns ja schon unterhalten (siehe Samstag).  Kein weiterer Kommentar.

Montag, der 16.05.16 - Kilometerstand: 1920km

Erkenntnisse des Tages sowie wichtige Anmerkungen an unsere Schulleiterin:

  1. In einer litauischen Schule gibt es in JEDEM Raum einen COMPUTER und einen BEAMER. Wäre das nichts für die HPS?
  2. Erkenntnis eins erwähnt die Fortschrittlichkeit einer litauischen Schule. Teilweise ist sie aber auch veraltet. Wir können dort im Schulmuseum leider nur ein Foto unseres ehemaligen Schulleiters von Maercker finden. Das von Frau Fees-McCue wird bestimmt nicht lange auf sich warten lassen.

Weitere Erkenntnisse des Tages:

Litauisch ist gar nicht so schwer zu lernen. Und Litauer denken, Deutsche äßen fast nur Schnitzel.

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Dienstag, der 17.05.16 - Kilometerstand: 1920km

Auf produktivste Art und Weise bringen sich alle Involvierten in die Gruppenarbeit ein. Vom Flechten von Armbändern bis zum Bau der Berliner Mauer ist alles dabei. Der Nachmittag wird mit der litauischen Lieblingsaktivität verbracht, dem Tanzen. Es soll einige Mitglieder der deutschen Gruppe geben, die sich fragen, wie man an so etwas Spaß haben kann. Erst recht, wenn man es dann noch vor Publikum aufführen muss.

Mittwoch, der 18.05.16 - Kilometerstand: 2120km

Eine Seefahrt,  die ist lustig, eine Seefahrt,  die ist schön. Auch in Litauen. Die Kurische Nehrung ist eine Halbinsel, die zu einem Teil zu Litauen und zum anderen Teil zur russischen Exklave um Kaliningrad gehört und u.a. per Schiff zu erreichen ist. Sie beherbergt ebenso die zweitgrößte Wanderdüne Europas, wie sie auch die Wahlheimat Thomas Manns war. Verfolgt von riesige Mückenschwärmen erhaschen wir einen Blick auf Russland. Mutige gehen in der Ostsee baden und die Düne wird erklommen. 

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Donnerstag, der 19.05.16 - Kilometerstand: 2120km

Wieder Gruppenarbeit und Tanzprobe. Das bedarf keiner weiteren Erläuterung.

Freitag, der 20.05.16 - Kilometerstand: 2120km

Gruppenarbeit und Tanzprobe wie am Donnerstag; anschließend Vorstellung der Projektarbeiten sowie der einstudierten Tänze. Eingebettet ist die Verabschiedung von Frau Buttler, die den Austausch über mehr als ein Jahrzehnt mitgestaltet und geprägt hat. Auf Grund ihrer Pensionierung in diesem Sommer wird sie im nächsten Jahr leider nicht mehr teilnehmen.

Frau Buttler, wie möchten uns an dieser Stelle herzlich bei Ihnen bedanken. Ohne Sie wäre der Austausch in seiner heutigen Ausprägung sicher nicht möglich gewesen. Vielen herzlichen Dank, auch im Namen der gesamten Gruppe, dafür! Wir hoffen, wir haben Ihnen als letzte ihrer unzähligen Gruppen eine entspannte und spaßige Fahrt ermöglicht!

Herr Hausmann, der den Austausch hoffentlich noch ein paar Jahre machen wird,  hat bei der Auswahl seiner neuen Begleiterin ein glückliches Händchen bewiesen und Frau Schleinitz als Nachfolgerin von Frau Buttler gewinnen können.

Samstag, der 21.05.16 - Kilometerstand: 2120km

… und wieder Wochenende.

Sonntag, der 22.05.16 - Kilometerstand: 3620km

Abfahrt um vier Uhr morgens in Silute. Danach Rückflug. Ankunft gegen 13.30 in Buxtehude. Keine besonderen Vorkommnisse.

Fazit und persönlicher Kommentar:

Litauen ist ein beeindruckendes Land, geprägt von seiner wechselhaften Geschichte, die auch Deutschland zu einem Großteil zu verantworten hat. Die Litauer sind ein sehr gastfreundliches Volk und man kann ihnen viel Spaß haben. Es gibt beeindruckende Sehenswürdigkeiten und faszinierende Naturlandschaften.

Litauen hat trotz allem große Probleme. Die direkte Nähe zu Russland, dem ungeliebten, großen Nachbarn, kann manchmal ein eher bedrückendes Gefühl bei den Litauern erzeugen. Verständlich daher nur ihr Wunsch einer  Orientierung gen Westen. Litauen ist Mitglied der EU und der Nato, bezahlt wird mit dem Euro. Die Öffnung Richtung Europa führt für Litauen aber zu weiteren Problemen. Sie verstärkt eine Entwicklung, bei der viele junge Menschen aus Litauen abwandern, um anderswo mehr Geld zu verdienen. In den letzten Jahren haben 800000 Einwohner das Land verlassen!!! Für die anderen EU- Länder bedeutet eine solche Entwicklung kein Problem. Litauen ist aber ein ohnehin schon kleines Land, mit noch aktuell etwa 2,6 Mio. Einwohnern. Wenn jetzt noch die hochqualifizierte Jugend abwandert, ist das für das Land schwer zu verkraften.

Wir hoffen, dass Litauen diese Entwicklung in den Griff bekommt. Bis dahin bleibt uns nichts anderes übrig, als uns bei allen Beteiligten zu bedanken. Wir haben viel Spaß gehabt, konnten lehrreiche Erfahrungen sammeln und ein beeindruckendes Land kennenlernen, in dem ansonsten wahrscheinlich keiner von uns so schnell Urlaub gemacht hätte. Unserem nachfolgenden Jahrgang können wir nur raten, diese einmalige Chance unbedingt zu nutzen. Ein Blick über den eigenen Tellerrand erweitert immer den Horizont. In Litauen werdet ihr darüber hinaus feststellen können, warum die EU eine einzigartige Gemeinschaft ist, die es zu schützen und zu bewahren gilt.

Geschichte Litauens:

Litauen existierte im Laufe seiner gut tausendjährigen Geschichte mehrfach als eigenständiges Land; zu Beginn des 15. Jahrhunderts erstreckte sich das damalige Herzogtum über halb Europa von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer, in einer Union mit Polen. Doch friedlich war es selten, oft gab es Eroberungsversuche von deutscher und russischer Seite. 1918 schließlich, nach über einem Jahrhundert unter russischer Herrschaft, errang Litauen zum ersten Mal seine Unabhängigkeit, um 22 Jahre später wieder von der Sowjetunion eingenommen zu werden. Nach Jahrzehnten der heute noch erkennbaren sowjetischen Prägung erlangte  Litauen im Jahre 1990 zum zweiten Mal seine Unabhängigkeit. 

Lit 2016 03Am Donnerstag den 05. November 2015, warteten wir am frühen Abend mit unseren Begrüßungstaschen auf unsere litauischen Austauschpartner. Nach deren Ankunft haben wir uns recht schnell gefunden und auf Anhieb auch gut verstanden. Der erste Abend wurde im Familienkreis verbracht.

BilderHPS01Liebe Schüler und Eltern des 11. und 12. Jahrgangs!

Wir suchen im diesjährigen Litauenaustausch noch Unterkünfte für 3 litauische Jungen.

Zeitraum: Donnerstag, 05.11. (Ankunft ca. 18.30) bis Samstag, 14.11. (Abfahrt 18.00)

FRA Austausch2015

Bericht folgt

Austausch 2015 Zeitung

From 23/01/15 to 30/01/15 the Spanish exchange group from our partner school in Pamplona came to Buxtehude for their exchange trip with our Spanish group in grade ten.

It was an amazing time for all of us. We learned more about being together with young people from another country, about cultural differences. We even learned more about the region around our city Buxtehude.

It all started with a trip to Hamburg and its famous attractions like the Elbtunnel or the Warehouse-district. Moreover, we went to Lüneburg for learning more about the “Hanse League“ and we had a rally through Buxtehude to give our exchange partners an idea about the place which would be their home for one week.

The film project “Outsourced“ at school and the whole programme we had (tours, guided visits etc) was in English, which meant that we could communicate in one language to improve our English skills and theirs.

It didn ́t take long to get to know each other and to form new friendships, so everyone is looking forward to the exchange in Pamplona in March and is excited to meet our Spanish friends again.

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Lit-Aust-2014-8

Litauenaustausch im November 2014

Am Abend des 13.11.2014 kamen die litauischen Schüler aus Silute, auf die wir mit sehr viel Aufregung warteten, in Buxtehude an.

Vom 08. bis zum 17. Oktober 2014 fand der Austausch zwischen der Buxtehuder Halepaghenschule, dem Collège Henri Guillaumet und erstmals auch dem Collège Mermoz in Blagnac, Toulouse statt.

Als es losging waren wir dann doch aufgeregt, was uns wohl in Frankreich erwarte würde. Zum Glück hatten wir den Vorteil unsere Austauschschüler zu kennen, da sie uns bereits im Juni besucht hatten. Der Flug verlief sehr gut und als wir am Flughafen Toulouse ankamen vermisste auch niemand seinen Koffer. Als wir den Flughafen verließen überraschte uns das schöne Wetter, denn dort war es über 25 Grad warm während es in Deutschland nur um die 10 Grad war.

Mit dem Bus fuhren wir zu den Colleges, wo wir von unseren Gastfamilien herzlich begrüßt wurden und manche ließen den Tag im Park Odyssud, welcher neben der Schule liegt, ausklingen. Am nächsten Tag stand ein Schultag in den jeweiligen Collèges an, wir wurden von den Schulleitern in Empfang genommen und nahmen anschließend in Gruppen am Unterricht teil. Im Nachhinein sind wir uns alle einig geworden, dass wir lieber in Deutschland zur Schule gehen, doch dass das Essen in den Familien, im Gegensatz zu dem Essen der Collèges, immer sehr lecker war. Im Allgemeinen war das Programm während unseres Aufenthaltes sehr gut und interessant, zum Beispiel besuchten wir am Freitag das Airbus Gelände und im Anschluss gingen wir in der „cité de l´espace“ (Stadt der Raumfahrt) ins Planetarium. Am Montag kletterten wir in einem Hochseilgarten an verschieden Parcours, danach hatten wir Freizeit in Cahors, wo wir in kleinen Gruppen durch die Stadt schlendern konnten.

Am nächsten Tag besuchten wir die mittelalterliche Stadt in einer Burg Carcassonne, sowie Montolieu, das Dorf der Bücher. Insgesamt kamen sehr viele Stadtführungen dran, beispielsweise in Blagnac, Toulouse, Albi und Cordes sur Ciel. Sehr schade war, dass unsere Austauschschüler wegen der Schule nur zu wenigen Ausflügen mitkommen durften und da das Programm für die wenigen 9 Tage doch etwas überladen war, waren wir abends meistens müde und konnten insgesamt nicht so viel Zeit mit unseren Austauschschülern verbringen, bis auf ein freies Wochenende. Verständnisprobleme traten nicht sehr häufig auf und bei unseren Familien haben wir gelernt uns besser zu verständigen.

Am Tag des Abflugs waren wir dann doch ziemlich traurig, dass der Austausch so schnell vergangen ist und es wurden hier und da ein paar Tränen vergossen. Auch der Rückflug war gut und als wir von unseren Familien empfangen wurden, war die Wiedersehensfreude groß.

Zusammenfassend war es aber ein sehr gelungener Austausch, spannend neue Erfahrungen im Ausland zu sammeln und eine fremde Kultur kennenzulernen. Auch unser Wortschatz im Französischen ist um einiges erweitert worden.

vom 26.05. bis 06.06.2014

 Gruppenfoto

 Vom 11. – 20. Juni 2014 machte sich eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern der HPS auf nach Toulouse und verbrachte dort eine interessante und erlebnisreiche Zeit.

 Donnerstag, 12. Juni

Am 12.Juni 2014 verbrachten wir unseren ersten Tag des Austausches im Lycée Rive- Gauche, auf das unsere Austauschpartner gehen. Wir trafen uns um 9:30 in der Schule. Von Tournefeuille aus fährt man etwa eine halbe Stunde mit dem Auto dorthin, denn die Schule befindet sich in einem Viertel vor der Innenstadt von Toulouse. Zunächst wurde uns die Schule gezeigt: die Franzosen hielten auf Deutsch kurze Vorträge über die wichtigsten Gebäude und Räume der Schule.

Danach waren wir in einem Computerraum, wo wir uns in 4er Gruppen aufteilten. Die Aufgabe war, Klischees über Franzosen und Deutsche zu sammeln. Wir Deutschen sollten die Klischees bzw. Vorurteile über die Franzosen auflisten und umgekehrt. Das war ziemlich witzig, denn die Franzosen denken wirklich, dass wir nur Brezeln und Wurst essen und Lederhosen tragen.

Ein kurzer Dialog sollte alle Klischees der Deutschen und Franzosen beinhalten, den wir dann vor den anderen vortragen sollten. Nach dieser Aufgabe gingen wir in die Kantine, in der wir 'warmes Essen' bekamen. Vorspeise, Hauptspeise, Nachspeise. Nach dem Essen setzten wir uns wieder in die Gruppen und schrieben die Dialoge endgültig zu Ende und trugen sie vor.

So gegen 16:00 Uhr war das Programm in der Schule beendet und wir hatten Freizeit. Wir verabschiedeten uns von den anderen und fuhren mit dem Bus nach Hause. Den Rest des Tages verbrachten wir mit unseren Austauschpartnern und anderen der Gruppe.

 

Freitag, 13. Juni

Am zweiten Tag unserer Reise machten wir uns auf den Weg in den Kletterpark. Hierfür fuhr uns ein Linienbus an den Stadtrand von Toulouse, von da aus mussten wir noch einen langen und anstrengenden Fußmarsch auf uns nehmen. Bei 30° und dauerhafter Sonne war dies nur schwer zu bewältigen.

Nach einiger Zeit kamen wir dann doch alle heil, aber erschöpft beim Kletterpark an. Dort machten wir eine kleine Pause, bis dann der eigentliche Sport losging. Nach einer kleinen Einführung zum Klettern, hatte jeder die Wahl sich zwischen 6 Parcouren, mit je unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, zu entscheiden. Für sportliche, höhenbegeisterte oder bevorzugt entspannte Kletterer, für jeden war das richtige dabei. Wir hatten sehr viel Spaß und einige wuchsen sogar über sich hinaus und besiegten ihre Höhenangst. Wenn man einen Parcour erledigt hatte, konnte man sich zusammen mit den anderen erholen und danach einen weiteren erkunden. Doch irgendwann war leider auch die Zeit um und wir muss- ten uns auf den Rückweg begeben.

Diesmal hatten die französischen Lehrer die wundervolle Idee, eine Abkürzung zu nehmen, sodass wir querfeldein, über Zäune und Felder zurück zum Bus gegangen sind. Letztendlich hatten wir aber alle unseren Spaß und auch solch eine Wanderung muss man mal erleben.

 Samstag, 14. Juni und Sonntag, 15.Juni

Das Wochenende konnten wir individuell mit unseren Austauschpartnern gestalten. Mit einem Großteil unserer Gruppe haben wir uns am Samstagvormittag in der Innenstadt von Toulouse getroffen, um gemeinsam die französischen Geschäfte zu erkunden und noch einige Souvenirs für Deutschland zu kaufen. Das Wetter war wie auch an den anderen Tagen der Woche warm und sonnig und die Stadt war sehr voll.

Dies lag auch an einer großen „Parade“, die wir an diesem Tag miterleben konnten. Zusätzlich gab es ein beeindruckendes Eis in Rosenform im Stadtzentrum auf dem sogenannten Place de Capitol zu kaufen.

Den Abend hat jeder von uns separat mit unseren Austauschpartnern verbracht. So waren wir beispielsweise noch im Pool, auf einem Festival in Tournefeuille (einem Stadtviertel in der Nähe von Toulouse), oder haben etwas anderes mit unseren Gastfamilien unternommen. Da unser Austausch während der Fußball-Weltmeisterschaft stattfand, war natürlich auch das abendliche Fußballspiel ein spannendes Ereignis.

Am Sonntagmittag traf sich ein Großteil der Gruppe im Schwimmbad in Colomiers, nur wenige Minuten von Toulouse entfernt. Was für uns dort außergewöhnlich war, war die Pflicht Badekappen zu tragen. Dies wurde von den Bademeistern strengstens kontrolliert. Weil das Wetter, wie auch an allen vorherigen Tagen, sehr schön war, ließen wie uns alle draußen, nahe des Außenbeckens auf einer Wiese nieder und genossen die Sonne( teilweise zu viel, denn einige kehrten mit einem nicht übersehbaren Sonnenbrand heim). Nicht nur die Bade- kappenpflicht fanden wir äußerst irrsinnig, aber auch das Verbot für Jungs lange Badehosen zu tragen fanden wir sehr merkwürdig, aber auch amüsant. Doch auch andere Regelungen konnten wir nicht nachvollziehen, z.B. das Verbot Badelatschen oder sonstige Kleidung zuctragen...Irgendwann sollten wir also innerhalb von 3 Minuten das Außengelände verlassen, so zogen wir unsere Kleidung an, doch auf dem Weg ins Innere wurde uns befohlen uns wieder auszuziehen. Es konnte niemand wirklich den Sinn verstehen, aber nichtsdestotrotz war es ein angenehmer Tag gewesen.

 Montag, 16. Juni

Am Montag, den 16.06.2014 haben wir einen Ausflug zum Strand in Gruissan gemacht. Gruissan ist ein kleines Fischerdorf an der Süd-West Küste Frankreichs am Mittelmeer. Alle Austauschschüler trafen sich um 8.30 Uhr am Lycée in Toulouse und um 9.00 Uhr fuh- ren wir alle gemeinsam mit einem großen Reisebus Richtung Gruissan.

Es war eine sehr schöne, aber auch lange und extrem heiße Fahrt, denn es waren über 30°C in der Sonne. Wir machten einige Zwischenhalte, wie zum Beispiel bei einer Raststätte mit einer großen Plattform, von der man die sehr schöne und bekannte Burg „Carcassonne“ sehr gut betrach- ten konnte.

Zudem fuhren wir zum Ende der Hinreise auf einen Feldweg, der uns geradewegs durch die Natur zu einem kleinen Anhaltspunkt brachte, von dem wir dann alle gemeinsam zu einer alten Kapelle auf einem großen Hügel wanderten, was in dieser Hitze sehr anstrengend war. Verschwitzt und kaputt sind wir nach dieser kurzen Wandertour weiter Richtung Gruissan gefahren.

Als wir nach zwei Stunden bei gefühlten 50°C endlich in Gruissan eintrafen, machten wir erst einmal eine kleine Pause und haben, dank der vom Lycée vorbereiteten Lunchpaketen, neue Kraft getankt und durften in kleinen Gruppen einen Teil des sehr alten Fischer- und Anglerdorfes am Meer besichtigen. Um 14.00 Uhr trafen wir uns am Bus und fuhren weiter runter zum Strand, unserem endgültigem Ziel

Angekommen schmissen alle Schüler ihre Rücksäcke in den Sand und rannten ins doch noch sehr kalte Mittelmeer. Da man es im Wasser nicht so lange aushalten konnte, spielten die Franzosen und die Deutschen zusammen noch eine Runde Volleyball. Nach zwei schönen Stunden am Sandstrand von Gruissan traten wir die Rückreise an. Um 16.00 Uhr fuhren wir wieder zurück Richtung Toulouse und hofften alle noch rechtzeitig zum WM-Spiel unserer Nationalelf gegen Portugal zu kommen.

Erschöpft kamen wir um punkt 18.00 Uhr wieder am Lycée an und konnten dann noch alle rechtzeitig das Spiel verfolgen.

Dienstag, 17. Juni

Am Dienstag, den 17. Juni gab es für uns Stadtführung. Bei viel Sonnenschein und 31 Grad trafen wir uns um 11 Uhr am Place Esquirol in Toulouse und dann ging es auch schon los. Unsere französischen Austauschpartner hatten eine Stadtführung selber für uns geplant, jeder von ihnen hatte eine bestimmte Sehenswürdigkeit, die er uns vorstellte. Wir besichtig- ten unter anderem das Capitole, welches sich auf dem großen Place de Capitole mitten von Toulouse befindet, und die Rue d’Alsace-Lorraine, das ist eine Straße, die vergleichbar mit dem Neuen Wall in Hamburg ist. In der Straße befinden sich viele Geschäfte, das Besondere der Straße ist der Baustil, wie in den Straßen von Paris gibt es große Häuser und eher hellere weiße Fassaden, außerdem ist die Straße wie in Paris eher breit gebaut, und nicht wie die meisten Straßen in Toulouse eine kleine, engere Straße. Interessant war auch die Besichtigung der Basilica St. Sernin, es ist eine sehr große Pilgerkirche, denn sie ist Bestandteil des französischem Jakobsweges. Das Mittelschiff hat eine Höhe von ganzen 21 Metern, schon alleine der Blick in die Kirche war atemberaubend. Die Kirche ist in einem typischen Toulouser Baustil errichtet, die Fassaden der Kirche sind aus rotem Stein.

Auch die Besichtigung der Garonne war sehr schön, der jeweilige Vortrag zu den einzelnen Gebäuden, wurde von unseren französischen Austauschpartner selbst gehalten, auch dies war ein schöner und amüsanter Moment im Austausch. Am Ende der Besichtigung sind wir auf das Dach der Galerie Lafayette gegangen, um von dort aus den Blick über ganz Toulouse zu genießen, denn der war großartig. Von da aus konnte man wirklich alles von Toulouse sehen, und es wurden ein paar schöne Schnappschüsse für zu Hause gemacht.

 

Um 16 Uhr war die Führung dann beendet, und wir hatten den Rest des Tages frei. Einige nutzten die Zeit mit ihren Austauschpartnern zu Hause, um den Pool zu genießen und machten den Einkauf für das wie üblich große Abendessen, und andere blieben noch in der Innenstadt von Toulouse, um noch etwas kleines zu trinken oder zu essen oder um durch die Geschäfte zu bummeln. Der Tag wer sehr gelungen und auch aufgrund des guten Wetters, bereitete es allen große Freude.

 Mittwoch, 18. Juni

Am Mittwoch, den 17.6.2014 haben wir uns morgens am Lycée getroffen und haben dann als Gruppe das Viertel „Mirail“ besichtigt. Die französische Lehrerin hat uns während der Führung viel erklärt. Wir haben ein Collège gesehen, welches innerhalb von sechs Monaten gebaut werden musste und deshalb sehr improvisiert ist. Die nächste Station war die Universität, dort erfuhren wir, dass Toulouse nach Paris die zweitwichtigste Uni-Stadt ist. Die Universität ist im typischen französischen Stil einge- richtet, d.h. es gibt einen Innenhof und überdachte Gänge.

Le Mirail ist fast annähernd so groß wie die Innenstadt und war ursprünglich für Flüchtlinge gebaut worden, genau wie das Collège ist das restliche Viertel auch sehr improvisiert gebaut worden. Es gibt dort viele Hochhäuser mit teilweise eigenen Supermärkten, dennoch wurde auf viel Platz geachtet, denn es gibt zum Beispiel auch einen großen Park mit einem See.

Außerdem gibt es dort Moscheen, weil viele Flüchtlinge aus den arabischen Ländern kamen, und ihre Moscheen dort gebaut bzw. eingerichtet haben. Bis heute tritt hier relativ häufig Kriminalität auf und auch der Drogenhandel ist nicht unbekannt. Inzwischen liegt aber ein sehr gutes Verkehrsnetz vor, es wurde nämlich so gelöst, dass es keine Ampeln gibt, sondern nur Kreisel und auch nur drei Ausfahrten, dadurch gibt es sehr wenig Stau.

Um ca. 12:00 Uhr sind wir mit dem Bus zurück zum Lycée gefahren, und haben dort gemeinsam in der Schulkantine gegessen. Ab 13:30 Uhr hatten wir dann Freizeit und die meisten der Gruppe waren in Blagnac.

Donnerstag, 19. Juni

Den Donnerstag, der Tag vor unserer Abreise, haben wir so richtig mit unseren Austauschpartnern genossen. Um 10 Uhr trafen wir uns am „Place Esquirol“ in Toulouse, um gemeinsam das Kloster „Ensemble conventuel des Jacobins“ zu besichtigen. Anschließend ging es quer durch die Stadt zum „Japanischen Garten“ durch den wir eine Rundtour gemacht haben. Der Park ist sehr hübsch und ausgesprochen gepflegt. In unserer Mittagspause von 12.30 bis 13.30 Uhr aßen wir unser mitgebrachtes Picknick. Danach ging es weiter zur Bootstour. Am Ufer der Garonne angekommen, mussten wir noch ein bisschen warten und haben die Zeit für ein Sonnenbad genutzt. Um circa 14 Uhr legte das Schiff ab. Zuerst sind wir in einen kleinen Kanal gefahren, wobei wir durch eine Schleuse mussten. Am Ende des Kanals konnte man eine schöne weiße Skulptur sehen. Dann kehrten wir wieder um und fuhren denselben Weg zurück auf die Garonne. Dort angekommen, schipperten wir in die andere Richtung. Nebenbei hat uns eine Frau viel Interessantes über die Geschichte der Garonne und Umgebung erzählt, wie zum Beispiel über das Krankenhaus am Ufer des Flusses. Als die Bootstour um 16 Uhr zu Ende war, hatten wir Freizeit und konnten machen, was wir wollten. Einige sind heimgefahren und andere sind noch in der Stadt geblieben, um letzte Souvenirs zu kaufen. Am Abend haben wir uns in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe hat in einem Park gegrillt und die andere war bowlen. Insgesamt war es ein sehr schöner und entspannter letzter Tag. Ein perfekter Abschluss für den Austausch.

 

 

 

 

 

Bente Siebels, Björn Pedersen, Carla Kohlhase, Hilke Lösing, Josefina Samel, Julia Fokken Manuel, Julia Krol, Leonie Swatek, Melina Peper, Rieke Petersen, Shari Moscoso, Sina Hansen, Svenja Gevekoth, Felix Schmidt

 

 

Blagnac-Austausch, Tag 9: Bericht vom 24.06.2014

Den heutigen Tag verbrachte die gesamte Austauschgruppe in Lübeck. Nachdem wir zunächst Freizeit hatten und die Stadt auf eigene Faust erkundeten (die Franzosen verbrachten natürlich viel Zeit im Niederegger-Laden), gab es für uns eine sehr interessante Stadtführung. Danach brachte uns der Bus nach Travemünde, wo wir den Nachmittag am Strand verbrachten. Die Sonne war inzwischen rausgekommen, sodass wir am Strand sitzen konnten. Ein paar von uns trauten sich sogar ins Wasser. Abends ging es per Bus wieder zurück nach Buxtehude.

Blagnac-Austausch, Tag 10: Abreisetag der Franzosen

Heute Morgen sind um 9 Uhr die Franzosen mit dem Bus von der HPS abgereist, um wieder zurück nach Toulouse zu fliegen. Die 10 Tage sind viel zu schnell vergangen. Wir haben jede Menge Sachen unternommen und eine Menge Spaß zusammen gehabt. Inzwischen sind wir zu einer richtig guten Gruppe zusammen gewachsen und verstehen uns alle super. Sogar die Verständigung hat die letzten Tage so gut wie problemlos funktioniert. Der Abschied fiel uns sehr schwer und es gab eine Menge Tränen, als der Bus heute Morgen los fuhr, aber wir freuen uns schon sehr auf das Wiedersehen im Oktober in Blagnac.

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