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questionsUm die Entscheidung über eine Anmeldung für die Bili-Klasse zu erleichtern, werden wir ab dem 08. bzw. 09.Mai für drei Wochen je eine Stunde pro Woche Bili-Schnupperunterricht anbieten, sodass interessierte Schülerinnen und Schüler bilingualen Unterricht einmal ausprobieren können.

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Am Mittwoch den 01.07.2015 hat uns Frau Gerlind Ströhlein in unserem Englischunterricht (10a) besucht. Sie arbeitet im Weltladen Buxtehude und ist ehemalige Lehrerin unserer Schule.

Da wir gerade das Thema „Making a difference“ behandeln, hat sie uns einen Vortrag über Fair Trade gehalten und hat uns verdeutlicht, wie wir selber einen Unterschied machen können.

Gekonnt nahm sie uns mit auf eine Weltreise von Ecuador über die Elfenbeinküste bis nach Indien. Wusstet ihr, dass Deutschland die Nation der Bananen ist? Zehn Prozent aller Bananen weltweit werden nach Deutschland importiert. Auch der hohe Schokoladenkonsum dürfte euch nicht unbekannt sein. Und wenn ihr in euren Kleiderschrank schaut, müsste euch auffallen, dass der Großteil eurer Bekleidungsstücke eine lange Reise hinter sich gebracht hat und oft aus dem ostasiatischen Raum stammt. Anhand dieser drei Beispiele stellte Frau Ströhlein die teilweise unglaublichen Probleme und menschenunwürdigen Bedingungen bei der Produktion dar. Schlechte Arbeitsbedingungen, geringe Löhne, die nicht zum Überleben reichen, unzählige Pestizide, die über Krankheit bis zum Tod führen können sowie Kinderarbeit gehören zum alltäglichen Leben. Ein Durchschnittsdeutscher verbraucht 17 Kleidungsstücke pro Jahr, ein Durchschnittsinder dagegen nur zwei, obwohl er sich für unsere Kleidungsstücke in Lebensgefahr begibt. Zeigt das nicht die Ungerechtigkeit?!

Doch wir können einen Unterschied machen und dürfen die Augen nicht verschließen. Einfach mal nicht zur Neuware greifen und dafür in ein Second-Hand- Geschäft schauen. Auch ein Kommentar auf Seiten von sozialen Netzwerken hilft. Bei Lebensmittel stehen Qualitätssiegel, wie z.B. von Fair Trade und BANAFAIR, immer für bessere und gesündere Arbeitsbedingungen und oftmals für die Ermöglichung der Schulausbildung für die Kinder.

Auf diesem Wege danken wir Frau Ströhlein für ihren spannenden und interessanten Vortrag, der auf jeden Fall zum Nachdenken angeregt hat und uns gezeigt hat:

WE CAN REALLY MAKE A DIFFERENCE!

Information zum bilingualen Unterricht

an der Halepaghen-Schule

Was ist Bilingualer Unterricht?

Bilingualer Unterricht bedeutet Sachfachunterricht (an der HPS Geschichte ab Klasse 7, Biologie ab Klasse 8 und Erdkunde ab Klasse 9) in einer Fremdsprache (bei uns: Englisch), nicht aber Fremdsprachenunterricht im eigentlichen Sinne. Durch den Gebrauch der englischen Sprache in den oben genannten Sachfächern verbessern sich natürlich auch die allgemeinen fremdsprachlichen Fähigkeiten.

Im Vordergrund stehen im Bilingualen Unterricht der Lehrplan und die Unter­richtsmethoden des jeweiligen Sachfaches, ebenso wie im deutschsprachig erteilten Unterricht.  

Die Fremdsprache ist also das Werkzeug des Bilingualen Unterrichts, um geschichtliche, biologische oder erdkundliche Themen im Unterricht zu bearbeiten, nicht eigentlicher Unterrichts­gegenstand, daher werden Wort- und Begriffserklärungen, insbesondere auch Fach­begriffe zweisprachig gelehrt. 

Warum wurde bilingualer Unterricht eingeführt?

In der Zukunft werden Fremdsprachenkenntnisse, insbesondere die Beherrschung der eng­lischen Sprache, eine zunehmend größere Rolle spielen, wie sich in den letzten Jahren im zusammenwachsenden Europa und im Rahmen der Globalisierung bereits deutlich gezeigt hat. Die Fähigkeit zur Verständigung untereinander und zum gegenseitigen Verständnis der verschiedenen Kulturen in dieser Welt soll verstärkt gefördert werden. Die Überwindung national-einseitiger Wertungen der politischen und kulturellen Entwicklung ist im Sinne einer Erziehung zur Toleranz und friedlichen Zukunftsgestaltung dringend erforderlich und er­möglicht den Vergleich der eigenen Tradition und Kultur mit anderen. Englisch bietet sich als international anerkannte Weltsprache besonders an.

Durch den Bilingualen Unterricht möchten wir ein gezieltes Angebot für sprachlich begabte und kulturhistorisch sowie natur­wissenschaftlich interessierte Schülerinnen und Schüler machen und zusätzlich die Attrak­tivität der einzelnen Sachfächer erhöhen. Zusätzlich ist die englische Sprache im späteren Berufsleben und in fast allen Studiengängen zunehmend vertreten, nicht nur in der Kommuni­kation, sondern auch in der Informationsbeschaffung und ‑weitergabe.

Die Teilnahme am Bilingualen Unterricht wird jedes Jahr auf dem Zeugnis gesondert vermerkt.

Wie sind die Rahmenbedingungen für den Bilingualen Unterricht?

Der Bilinguale Unterricht ist ein reines Wahlangebot, d. h. niemand muss an diesem Unter­richt teilnehmen. Wer sich entschließt teilzunehmen, muss mit mehr Zeit- und Arbeit­saufwand als im muttersprachlichen Unterricht gut zurechtkommen, darf sich nicht vor dem Lernen von einigen neuen Vokabeln fürchten, sollte also von sich aus ein hohes Maß an Interesse mitbringen. Die grundsätzlichen Voraussetzungen sind mindestens befriedi­gende Noten in Englisch und den bilingual unterrichteten Sachfächern.

Der Bilinguale Unterricht beginnt in der Sekundarstufe I mit dem Fach Geschichte in Klasse 7. In Klasse 8 kommt Biologie hinzu und in Klasse 9 dann noch Erdkunde. In der Sekundarstufe II werden bis zum Abitur zur Zeit Geschichte und Biologie als bilingualer Unterricht angeboten.  


Wie wird eine Bilinguale Lerngruppe an der HPS gebildet?

Im Regelfall wird eine Klasse pro Jahrgang für den Bilingualen Unterricht gebildet. Weiterhin wird angestrebt, dass der Klassenlehrer Englisch und ein bilinguales Sachfach in seiner Klasse unterrichtet.

Der Zugang zum Bilingualen Unter­richt erfolgt auf besonderen Antrag bei der Anmeldung.

Sollte es mehr Anmeldungen geben als Plätze in der bilingualen Klasse zur Verfügung stehen werden das Notenbild (Englisch, Geschichte, Biologie, Erdkunde), die Noten im Arbeits- und Sozialverhalten sowie allgemeine pädagogische Erwägungen (z.B. Hinweise der Klassenlehrer/innen) für das Auswahlverfahren herangezogen.

Eine weitere Möglichkeit der Teilnahme am bilingualen Unterricht bietet sich im Wahlpflichtbereich. Hier gibt es einen bilingualen Erdkundekurs.

Zusätzlich kann man sich auch zu Beginn der 10.Klasse noch für den bilingualen Unterricht anmelden, falls die Leistungen in Englisch und den entsprechenden Sachfächern zu diesem Zeitpunkt mindestens im guten Bereich liegen.

Wie sieht der Bilinguale Unterricht thematisch und methodisch aus?

Thematisch und methodisch richtet sich der Bilinguale Unterricht, ebenso wie der mutter­sprachliche Unterricht, nach den vorhandenen Rahmenrichtlinien, die hier ebenso einge­halten müssen. Es sind keine inhaltlich-methodischen Lücken zu erwarten.

Insgesamt wird ein annähernd gleiches Lernpensum wie die muttersprachlich unter­richteten Parallelklassen erreicht.

Auch methodisch richtet sich der Bilinguale Unterricht nach den vorgegebenen Richtlinien, wobei im Bilingualen Unterricht ein Schwerpunkt auf handlungsorientiertem Lernen liegen wird. Rollenspiele, Dramatisieren, Beschreiben und Interpretieren von Texten, Gegenständen und Bildern, sowie Projektarbeit in Gruppen haben bisher eine gute Reso­nanz erzielt. Der Anschaulichkeit wird durch ein hohes Maß an visu­ellem Material, neben originalen Quellentexten sowie Sachtexten, Rechnung getragen, so dass die Lebensumstände von Menschen vergangener Zeitalter deutlich werden und ihre Hand­lungsweisen nachvollziehbar gemacht werden können.

Was geschieht, wenn man den Bilingualen Unterricht verlassen möchte?

Sollte es den Wunsch geben, die Bilinguale Klasse zu verlassen, dürften bei Wechsel in den muttersprachlichen Unterricht eines anderen Klassenverbandes keine Fachprobleme auftreten. Prinzipiell kann einem solchen Wunsch, der gut begründet sein sollte, aber erst am Schuljahresende entsprochen werden. Berück­sichtigt werden sollte dann, dass man den Klassenverband wechselt und so vermutlich auch den Freundeskreis.

Wie wird im Bilingualen Unterricht die Leistung bewertet?

Schriftlich: wie im deutschsprachigen Sachfachunterricht – im Anfangsunterricht vor allem reproduzierend, z. B. durch Lückentexte, Multiple Choice, Definitionen, aber auch kurze Beantwortung von Fragen; im Laufe der Zeit zunehmend eigenständigere und anspruchs­vollere Aufgaben.

Mitarbeit: wie im deutschsprachigen Fachunterricht nach Quantität und Qualität der sach­lichen Aussagen, Referate, Projektarbeiten, Tests, ggf. sachgemäßen Führung der Unterrichtsmappe, etc.

Die Sprachrichtigkeit an sich spielt nur dann eine Rolle, wenn sie die Verständlichkeit der Sachaussage beeinträchtigen sollte, d.h. wenn eine Aussage inhaltlich verständlich, aber sprachlich nicht korrekt ist, wird sie als richtig bewertet; ist eine Aussage aber auf­grund der Sprachfehler sinnentstellend, kann sie auch nicht als inhaltlich zutreffend anerkannt werden.

                                                                                       

Susanne Schuster (Betreuung Bilingualer Unterricht)                                                            Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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